NRW

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Juchhuu, ich bin geimpft!

Mich hat das wirklich gefreut. Es war aber nicht einfach durchzusetzen, denn ich bin erst 64, aber mit Vorerkrankungen und ärztlichem Attest.

Korrespondenz

Bei der Corona-Hotline www.116117.de ist das aber gar nicht vorgesehen. Da wird man nach Eingabe des Geburtsdatums sofort rausgeschmissen als „nicht impfberechtigt“. Eine Rubrik zum Attest eintragen ist nicht vorhanden. Ich wandte mich per E-Mail an die kassenärztliche Vereinigung, die in NRW für die Organisierung des Impfens zuständig ist, und bekam umgehend die Antwort, dass es zwar in der neuen Coronaschutzverordnung vorgesehen sei, besonders vorerkrankte Personen früher zu impfen, es gebe aber noch keine Ausführungsverordnung vom Gesundheitsminister. Auch ein Ausdruck des Krisenchaos, Beschlüsse fassen, aber keiner weiß, wie sie umgesetzt werden.

 

So bin ich wohl auf einer Liste „besonders vulnerabler Personen“ gelandet, was auch berechtigt ist und kein Vordrängeln, und bekam tatsächlich letzten Freitag die Nachricht, ich könne mich zur Verimpfung eines Sonderkontingents anmelden. Ich konnte mir einen Termin aussuchen, ihn eintragen und bekam alle notwendigen Unterlagen per E-Mail zum Ausdrucken zugeschickt. Vor Ort im Impfzentrum verlief alles sehr freundlich und zuvorkommend, und den Termin für die 2. Impfung bekam ich auch gleich mitgeteilt.

 

Es lohnt sich also, da hinterher zu sein und seine Rechte durchzusetzen. Jetzt bin ich auch sicherer und freier in der Entscheidung, in nächster Zeit mehr Einsätze zu machen für die Unterschriftensammlung zur Wahlzulassung der Internationalistischen Liste/MLPD zur Bundestagswahl – natürlich weiterhin mit Abstand und Maske.