Unterschriftensammlung

Unterschriftensammlung

Komödie in drei Akten vor Opel

Erster Akt: Heftiges Schneetreiben vor dem Tor, die Kollegen von der Frühschicht blinzeln uns und unsere Plakate neugierig an.

Korrespondenz

„Unterschreibt für die einzige revolutionäre Arbeiterpartei in Deutschland!“ „Unterschreibt für die revolutionäre Alternative zu diesem Krisenchaos!“ „Wir sind die Internationalistische Liste/MLPD, wir fordern den Rücktritt der Regierung!“

 

Sechs Werksschützer und Polizei „verteidigen“ das Haupttor. Ganz besonders stören sie unsere drei Plakate: „Gewerkschaften: Kampf statt Co-Management!“, „Rentenalter und Arbeitszeiten runter!“, „Proletarier alle Länder, vereinigt Euch!"

 

Zweiter Akt: Nach 20 Minuten erscheint die Polizei, erteilt uns einen Platzverweis. Sie übernimmt die Begründung des Werksschutzes, dass unser Auftreten bei einem privaten Parkplatz nicht zulässig sei. Es handelt sich aber um eine öffentlich zugängliche Straße. Das ist klare Wahlbehinderung!

 

Schlussakt: Leider müssen wir der Adam Opel AG mitteilen, dass sie das falsche Tor verteidigt haben. Dort, wo die meisten Kollegen reingingen, konnten wir ungestört unsere Flyer verteilen und trotz Einschüchterungsversuchen haben vier Kollegen unterschrieben.