Friedrichshafen

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ZF übernimmt 260 befristet beschäftige Kolleginnen und Kollegen

Zeitgleich mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der Tarifverhandlungen gab ZF intern bekannt, 260 befristet Beschäftigte in der Produktion am Standort Friedrichshafen ab 1. Juli zu übernehmen.

Korrespondenz

Ihre Verträge wären am 30. Juni ausgelaufen, nachdem sie jahrelang mit befristeten Verträgen beschäftigt waren. "Die Auslastung ist in weiten Teilen der Produktion in Friedrichshafen besonders hoch und soll es auch bis 2024 und 2025 bleiben. Man spüre eine starke Nachfrage aus China nach den Nutzfahrzeuggetrieben und erwarte, dass es künftig einen Nachholeffekt bei weltweiten Bestellungen geben wird", so im hausinternen Schreiben.

 

Die IG Metall hatte während der laufenden Tarifverhandlungen diese 260 Befristeten zu einem Warnstreik aufgerufen, dem Auruf waren sie auch gefolgt. Die jetzt geschlossene Vereinbarung beinhaltet allerdings auch flexible Arbeitszeitmodelle sowie Möglichkeiten zur Mehrarbeit, Zusatzschichten und Kapazitätsanpassungen, wie aus der Presse zu erfahren war. Was dies konkret bedeutet, ist noch nicht bekannt. Die Forderung nach der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich verliert nichts von ihrer Bedeutung.