CDU-Kanzlerkandidaten

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Über Krimis und Schmonzetten

„Im Krimi um die Unions-Kanzlerkandidatur wächst die Spannung … .“ Diese Schlagzeile lese ich am 15. April im Netz. Ich muss wohl irgendwas falsch verstanden haben: Bisher hatte ich in den letzten Monaten als tatsächlichen Krimi vor allem das kriminelle Verhalten unserer Regierung und unserer Konzernbosse angesehen! Wie die sich mit krimineller Energie in der Corona-Pandemie um ihre gesellschaftliche Verantwortung drücken, nur um ihre Profite zu gewährleisten.

Von cg

Um meine Irritation aufzulösen, schaue ich bei Wikipedia nach: „Krimis werden häufig als Serien dargeboten und können unter anderem in Detektiv-, Gangster-, Polizei- und Spionagegeschichten unterteilt werden. ... Bei einem Krimi geht es oft, aber nicht immer, um die Verübung und Aufklärung einer oder mehrerer schwerer Straftaten, das heißt Verbrechen wie Raub, Erpressung, Entführung oder Mord.“

 

Uff, Erleichterung. Da lag ich offensichtlich doch richtig mit meiner bisherigen Krimi-Einschätzung: Denn eine „Serie“ von „Gangstergeschichten“ mit „schweren Straftaten“ - das passt doch genau auf die Corona-Politik der Herrschenden.

 

Aber wenn schon kein Krimi, was ist die Union-Kanzler-Kandidaten-Kür denn dann? Vielleicht eher eine Schmonzette? Laut Wikipedia ein „rührseliges, dramatisch wertloses Stück“. Ja, schon eher! Aber lediglich darüber, welcher der vorherrschenden CDU-CSU-Granden die „Serie“ der „Gangstergeschichten“ fortsetzen wird.