Covid-19

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Illegale Hochzeitsfeier mit 100 Gästen in bayerischem Kloster

Nach Medienberichten löste die Polizei dieser Tage eine illegale Hochzeitsfeier in Oberbayern auf.

Korrespondenz aus Attendorn / Rote Fahne Redaktion

Dabei soll ein Brautpaar in Penzberg mit rund 100 Menschen eine Hochzeit im Innenhof eines Klostergeländes gefeiert und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Nach Berichten sollen sich die Gäste an Tischen getroffen haben und es sei ein Büfett aufgebaut gewesen. Nach einem Hinweis rückte die Polizei im Landkreis Weilheim-Schongau an, erwischte die meisten Gäste aber nicht mehr. Die Namen der Teilnehmer seien aber bekannt. Es wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

 

Katholische Würdenträger müssen ja wohl das heilige Sakrament der Trauung im Sinne der christlichen Nächstenliebe zelebriert haben. Und: Sie müssen ja wohl auch das Kloster für die 100-Personen-Feier bereitgestellt haben.

 

Ohne die stets gern nehmende katholische Hand aufzuhalten, dürften weder die Trauung noch die Bereitstellung der klösterlichen Räumlichkeiten abgelaufen sein. Oder haben das Brautpaar und die 100 Gäste hinter dem Rücken der unwissenden Geistlichkeit illegal den Innenhof des Klosters ehrlos geschändet? Dann müsste nicht nur "wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt" werden . . .