1. Mai

1. Mai

Sindelfingen: Solidaritätsresolution für Kollegen in Berlin - Brandenburg - Sachsen verabschiedet

Bei strahlendem Regenwetter freuten wir uns in Sindelfingen mal wieder darüber, dass der DGB zur 1. Mai-Demo und Kundgebung aufgerufen hatte.

Von einem Korrespondenten
Sindelfingen: Solidaritätsresolution für Kollegen in Berlin - Brandenburg - Sachsen verabschiedet
Der 1. Mai fand auf der Straße statt - auch in Sindelfingen (rf-foto)

Das letztjährige 1.-Mai-Bündnis – organisiert von den Freunden der Internationalen Automobilarbeiter Konferenz (IAC) und der Montagsdemo Sindelfingen gegen die Hartzgesetze - hatte im Vorfeld aus begründeter Sorge einer eventuellen Absage seitens des DGB eine Auftaktkundgebung angemeldet, die zeitlich nicht in Konkurrenz stand zu offiziell dargelegten DGB-Aktivitäten.

 

Bei dieser kurzen Auftaktkundgebung mit ca. 70 Leuten – kämpferisch mit Offenem Mikrofon und verschiedenen Redebeiträgen - wurde auch eine Solidaritäts-Resolution zur Unterstützung der Metall-Arbeiter in Berlin-Brandenburg-Sachsen für gleiche Arbeitszeit in Ost und West einstimmig verabschiedet.

 

Anschließend begaben wir uns direkt 50 Meter weiter zum Mai-Demo-Treffpunkt des DGB und zogen mit Musik und Parolen und weiteren ca. 300 Leuten zum Marktplatz in Sindelfingen. Stimmung war insgesamt gut, wir freuten uns alle, dass wir wieder gemeinsam auf die Straße gehen konnten. Die angeblich möglichen "gemeinsamen Schritte in der Transformation" von Arbeitern und Kapitalisten, die in manchen Reden verlangt wurden, lassen aber die klare Kante zwischen Arbeiter- und Kapitalistenklasse vermissen.

 

Der 1. Mai fand nicht im Saal, sondern auf der Straße statt, und die Forderungen insbesondere nach Arbeitszeitverkürzung, Kampf um jeden Arbeitsplatz und richtigem Gesundheitsschutz statt Abbau demokratischer Rechte standen bei den Leuten im Mittelpunkt.

 

Hier ein Video vom 1. Mai in Sindelfingen