1. Mai

1. Mai

Augsburg: Breites Bündnis setzt Zeichen für einen kämpferischen 1. Mai

Da der DGB die 1.-Mai-Demo und -Kundgebung in Augsburg abgesagt hat, organisierte das Internationalistische Bündnis eine Kundgebung für einen kämpferischen 1. Mai: Für Arbeit, Frieden Gesundheits- und Umweltschutz - für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Von einem Korrespondenten

Natürlich mit Masken und Abstand um 11.00 Uhr am Königsplatz.

 

Es beteiligten sich an der Kundgebung verschiedene Organisationen und Parteien, die Reden gehalten haben: Darunter der Volksrat der Suryoye in Europa, Revolutionäre-Suryoye, MLPD, Umweltgewerkschaft, Montagsdemo, VVN, DFG-VK, ATIK, IKZ und Angehörige der Suryoye (Aramäer, Assyrer, Chaldäer), Kurden, Türken, Alevitische Gemeinden und ein christlicher Straßenprediger.

 

Es wurde ein gemeinsames Zeichen gesetzt für die Interessen der unterdrückten Völker und der Arbeiterklasse und gegen die Politik für Konzerne, gegen Arbeitsplatzvernichtung, massive Umweltzerstörung, Faschismus und gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen, während die Dividenden der Konzerne staatlich gefördert werden.

 

Das Internationalistische Bündnis rief in seiner Rede zur Solidarität mit den Revolutionären Suryoye und mit Sami Grigo Baydar auf und sammelte Spendengelder für deren Gerichtsprozesse. Während der Kundgebung wurden internationale Lieder unter amderem von Grup Yorum gespielt. Es beteiligten sich insgesamt 75 Menschen an der Veranstaltung, die um 12.30 Uhr endete.