Ostdeutschland

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Die 24-Stunden-Warnstreiks in Brandenburg-Berlin-Sachsen gehen weiter

Am gestrigen Dienstagabend entschied der IG-Metall-Vorstand, dass die 24 Stunden Warnstreiks im Tarifbezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen (BBS) weitergeführt werden. Mit der Verbreitung dieser Neuigkeit wächst nicht nur die Freude darüber, sondern auch der Kampfwille und die Kampfbereitschaft von immer mehr Metallerinnen und Metallern. Das gilt besonders in den bislang in den Tarifkampf eingebundenen Betrieben, aber auch in den Betrieben, die zum Kampf bereit sind und noch nicht streiken konnten bzw. durften.

Korrespondenz
Die 24-Stunden-Warnstreiks in Brandenburg-Berlin-Sachsen gehen weiter
Hoffentlich können wir bald wieder so gemeinsam kämpfen, wie auf diesem Foto aus der Zeit, bevor die Pandemie ausbrach. Im Moment ist das so leider nicht möglich .

Die Mauer des Verbands der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie e. V. (VSME) sowie des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. und von Gesamtmetall, dass es keinen Durchbruch in der Fläche geben soll und darf - und damit die Aufrechterhaltung der Spaltung Ost / West in der Fläche - steht nach wie vor! Es ist bei solch einer Situation mehr als geboten - wie es bereits die Bezirksleiterin Birgit Dietze vor zwei Wochen sagte: “Die volle Kraft“ im Tarifbezirk - zu mobilisieren. Welche Metallerin und welcher Metaller im Bezirk BBS wäre nicht dazu bereit, ihre bzw. seine Kraft für diese überfällige Angleichung endlich in geeigneter Weise einzubringen? 2,4 Millionen Mitglieder der IG Metall verfolgen, was hier passiert!

 

Und wie viele Millionen Gewerkschafter der anderen DGB-Gewerkschaften und Belegschaften aus anderen Branchen tun dasselbe? Der Kampf für die Arbeitereinheit in Ost und West, für die überfällige Angleichung in allen Punkten, wurde auf die Tagesordnung gesetzt. Es ist wichtig, dass alle Kräfte, die dafür stehen, jetzt tatsächlich in geeigneter Weise mobilisiert werden.

 

Seit der Wende steht die MLPD als revolutionäre Arbeiterpartei dafür und macht sich nach Kräften dafür stark. Es ist die beste Zeit, jetzt die Betriebsgruppen der MLPD zu stärken. Denn diese neue Runde im Kampf hat erst begonnen. Das zeigt die Haltung der Kapitalistenverbände zur Aufrechterhaltung des Niedriglohnsektors Ost! Sie wollen ihre Extraprofite durch dieses Lohndumping und längere Arbeitszeiten auch in Zukunft behalten - wir nicht! Und wir wollen noch mehr!

 

Wir brauchen – das zeigt diese Tarifrunde brandaktuell - ein allseitiges und vollständiges, d. h. auch politisches, gesetzliches Streikrecht! 

 

Überhaupt brauchen wir ein Ende dieser Ausbeutung und Unterdrückung - auch dafür steht die MLPD als sozialistische Alternative. Diskutieren wir breit und gemeinsam, die sich jetzt noch klarer stellenden Fragen und notwendigen Entscheidungen in der Tarifrunde aber auch die viel weitergehenden Fragen.