Russland, Uralstadt Tscheljabinsk

Russland, Uralstadt Tscheljabinsk

Die Stadtverwaltung hat es nicht geschafft, uns zum Schweigen zu bringen!

Die ICOR-Organisation Russische Maoistische Partei berichtet über den 1. Mai: "Wir sind froh, dass die Organisiertheit wächst. Auf die Vertreibung von uns allen aus der Öffentlichkeit am 1. Mai geben wir und unsere Verbündeten eine organisierte und ziemlich effektive Antwort. Vielleicht ist das das Beste, was man heute unter diesen schrecklichen antidemokratischen Bedingungen tun kann. Entgegen allen Verboten und Hindernissen.

Korrespondenz
Die Stadtverwaltung hat es nicht geschafft, uns zum Schweigen zu bringen!
Die Genossinnen udn Genossen der RMP haben den 1. Mai gefeiert (foto: RMP)

Es gab verschiedene Veranstaltungen in der Stadt, an denen recht viele Leute teilgenommen haben. Hier können wir nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber wir merken an, dass bei einer von ihnen unsere Genossen mit Reden über die Bedeutung der internationalen Solidarität aufgetreten sind. Über die Abkehr vom Russozentrismus und für den internationalen Maoismus, zu den Problemen der Jugend und der Bedeutung der Verteidigung der Demokratie, zur Bedeutung der Solidarität unter den Arbeitern im Kampf gegen die Bosse. Insgesamt waren etwa 70 Prozent der Redner junge Menschen, was uns sehr freut.

Viele Leute wurden zur Studiengruppe eingeladen

Wir unterstützen auch die spontane Rede eines Genossen, dass es notwendig ist, die Fehler der Sowjetunion zu analysieren. Einer unserer Kameraden lud alle Anwesenden zu unserem Kreis des modernen Marxismus ein. Alles in allem haben wir im Laufe des Tages viele Menschen eingeladen, in die Studiengruppe zu kommen, um Willi Dickhuts Buch 'Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion' zu studieren. Es stärkt die Zuversicht, dass der Sieg über den russischen Revisionismus nicht weit entfernt ist.

Nach den Massenveranstaltungen haben wir aktiv unsere Broschüren verteilt und danach Plakate aufgehängt.

Das wichtigste: Die Stadtverwaltung von Tscheljabinsk hat es nicht geschafft, uns zum Schweigen zu bringen. Es gelang ihr nicht, unsere Pläne für heute zu behindern. Wir waren den ganzen Tag vom frühen Morgen bis zum Abend mit den Menschen auf der Straße, haben die Ideen der proletarischen Revolution und des Sozialismus verbreitet, sind für die internationale Solidarität aller Arbeiter und die demokratischen Rechte auf Versammlung, Rede, Vereinigung und gegen die Repressionen in Russland eingetreten."