Pressemitteilung

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Internationalistische Liste/MLPD vs. Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen

Seit Tagen wird darüber diskutiert, dass die CDU Südthüringen den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten und Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen als Direktkandidaten für den Wahlkreis 196 aufgestellt hat.

Von MLPD Thüringen

Dazu der Landesvorsitzende der MLPD Thüringen und Spitzenkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD zur Bundestagswahl Tassilo Timm: „Diese Nominierung beweist, dass die CDU in den Ereignissen vom 5. Februar 2020 im Thüringer Landtag bisher keinerlei Fehler erkennt, als sie mit der AfD Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten wählte. Auch wenn Herr Maaßen sich verbal zur AfD abgrenzt, vertritt er in Inhalt und Methode eine reaktionäre antikommunistische Linie und ist damit Wegbereiter der AfD.“

 

In der Medienberichterstattung wird meist nur über die „aussichtsreichen“ Gegenkandidaten von SPD oder Linkspartei gesprochen. Der Kandidat, der jedoch die aussichtsreichste Gegenposition vertritt, ist Andreas Eifler aus Sonneberg. Er ist Marxist-Leninist, Arbeiter, Umweltkämpfer, Antifaschist, Internationalist und ist im Gegensatz zu Herrn Maaßen fest mit dem Leben und den Anliegen der einfachen Menschen in Südthüringen verbunden. „Der eigentliche Gegenpol zur CDU und Herrn Maaßen ist also die InternationalistischenmListe/MLPD mit Andreas Eifler“ so Tassilo Timm.

 

Der Direktkandidat Andreas Eifler dazu: „Das Maß ist voll! »Er ist unsere einzige Chance mit einem klaren konservativen Wertekompass die Union im Wahlkampf zum Sieg zu führen«, tönt es aus der Südthüringer CDU. Konservativ? Verteidigung der hohen Werte von Christlichkeit und Demokratie? Ganz „christlich“ leugnet Maaßen Hetzjagden gegen Flüchtlinge! Besinnt sich Herr Maaßen etwa auf die Christianisierung im Mittelalter, wo mit Feuer und Schwert ganze Völker ausgerottet wurden? »Als Vertreter eines antisozialistischen und sozialen Konservatismus« möchte er sich gern in Szene setzen und mit dem Antikommunismus punkten.“

 

Die CDU Südthüringen setzt in dieser polarisierten Auseinandersetzung auf Antikommunismus und reaktionäre Kandidaten. „Pech nur für Herrn Maaßen: die meisten Thüringer sind nicht gewillt, rassistisches, völkisches Unwesen hinzunehmen. „Maaßenstopp“ heißt es schon jetzt beim Bündnis für Demokratie und Toleranz Kloster Veßra,“ so Andreas Eifler.

 

Und Tassilo Timm meint abschließend: „Antikommunismus kann nicht die richtige Antwort auf den krisengebeutelten Kapitalismus sein. Unsere Antwort auf das kapitalistische Krisenchaos ist der echte Sozialismus. Das werden wir auch in den Wahlkampf einbringen.“