1. Mai

1. Mai

Rostock: 150 bei Demonstration und Kundgebung in Rostock

Der DGB hat dieses Jahr erfreulicherweise wieder zu einer Demonstration und Kundgebung in Rostock aufgerufen; allerdings mit einer Personenbegrenzung.

Von einem Korrespondenten

So konnten nur etwa 150 Personen mit Abstand und Mundschutz in zwei Zügen zum Neuen Markt demonstrierten. Dort fand unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ die zentrale Veranstaltung der Gewerkschaften für Mecklenburg-Vorpommern statt. Es sprachen DGB-Nord-Vize Ingo Schlüter und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Sie riefen zur „gesamtgesellschaftlichen Solidarität“ und zum „gemeinsamen Durchhalten“ in der Pandemie auf. Erzieherinnen, Erzieher und Eltern riefen zu einem Bürgerbegehren für einen wesentlich bessern Personalschlüssel in den Kindertagesstätten in Rostock und Landkreis auf und sammelten dafür Unterschriften. Gut sichtbar waren die größeren Transparente von MLPD und REBELL zum „6-Stundentag bei vollem Lohnausgleich“ und „Keinen Fußbreit den Faschisten“. Wir verteilten den 1. Mai-Aufruf, sammelten Unterschriften für „Gib Antikommunismus keine Chance!“ und warben für das brandaktuelle Buch „Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“. Es stieß in den Gesprächen auf Interesse, der Titel wurde als "Merker" abfotografiert.

 

Protestiert haben wir gegen die antikommunistische Ausgrenzung der MLPD, die als einzige Partei auf der Auftaktkundgebung nicht sprechen konnte. Angeblich gäbe es einen Beschluss des DGB, dass die MLPD nicht sprechen dürfe.