1. Mai

1. Mai

Solingen: Viele Borbet-Kollegen nahmen mit ihren Familien teil

Zum 1.Mai in Solingen hat das Aktionsbündnis „1. Mai 2021 in Solingen“ um 11 Uhr die Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben aufgerufen, den 1. Mai auf die Straße zu tragen. Vor allem von Borbet-Solingen kamen viele Kollegen mit ihren Familien und nahmen an der Kundgebung teil.

Von einem Korrespondenten
Solingen: Viele Borbet-Kollegen nahmen mit ihren Familien teil
Live-Musik beim 1. Mai in Solingen (rf-foto)

Es wurden der DGB und die Einzelgewerkschaften kritisiert, die erneut nach 2020 den 1. Mai ins Internet verbannt haben. Auch dieses Jahr mit der Begründung „Gesundheitsschutz der Kollegen geht vor“.

 

Insgesamt nahmen über 60 Kollegen und Kolleginnen an der Kundgebung teil und zeigten damit, das die Solinger Arbeiterinnen und Arbeiter sehr wohl den 1. Mai feiern und dabei auch noch auf ihre Gesundheit aufpassen können.

 

Die Themen waren breit gefächert und wurden von aktiven Gewerkschaftern der IG Metall, einem Betriebsrat aus der Logistikindustrie, Vertretern von MLPD und REBELL sowie dem Kommunalen Personwahlbündnis SOLINGEN AKTIV vorgetragen. Live-Musik kam von den Naturfreunden und einem türkischen Kollegen.

 

Internationale Solidarität war die Kernaussage der Kundgebung und drückte sich mit der Solidarität der Kolleginnen und Kollegen in der Türkei und dem Iran aus. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung gedachten wir in einer Schweigeminute erstmals auch der Opfer, die für den Befreiungskampf der Arbeiterklasse und dem 1. Mai international gefallen sind.

 

Als Highlight verabschiedeten wir eine Solidaritätserklärung mit den ostdeutschen Kolleginnen und Kollegen die, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, in den augenblicklichen Tarifkämpfen immer noch um die Angleichung der Arbeitszeit und der Entlohnung auf West-Niveau kämpfen.