Israel/Palästina

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Amnesty fordert Ende der Gewalt gegen Palästinenser

Israelische Sicherheitskräfte haben wiederholt ungerechtfertigte und exzessive Gewalt gegen palästinensische Demonstranten im besetzten Ost-Jerusalem angewandt, nachdem es vier Tage lang zu Gewalttätigkeiten gekommen war, bei denen 840 Palästinenser verletzt wurden. Mindestens 21 israelische Polizeibeamte und sieben israelische Zivilisten wurden ebenfalls verletzt, so die israelische Polizei.

Von Pressemitteilung

Die Organisation fordert die israelischen Behörden auf, die Zwangsräumung im Stadtteil Sheikh Jarraa ab sofort einzustellen und die anhaltende Zwangsvertreibung von Palästinensern aus Ost-Jerusalem zu beenden.

 

Bei der jüngsten Eskalation haben bewaffnete palästinensische Gruppen Raketen auf Israel abgefeuert. Außerdem gibt es Berichte über mehrere Tote im Gazastreifen durch israelische Vergeltungsangriffe. Amnesty International fordert alle Parteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren und alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um zu vermeiden, dass Zivilisten zu Schaden kommen.

 

„Die von Amnesty International gesammelten Beweise zeigen erschreckend, dass israelischer Streitkräfte in den letzten Tagen missbräuchlich und mutwillig Gewalt gegen weitgehend friedliche palästinensische Demonstranten eingesetzt haben. Unter den Verletzten der Gewalt in Ost-Jerusalem sind auch Umstände oder Gläubige, die Ramadan-Gebete verrichten“, sagte Saleh Higazi, stellvertretender Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International.

 

Hier kann die ganze Pressemitteilung gelesen werden (Englisch).