Hattingen

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Freiheit für Palästina – Schluss mit der Hetze vom „linken Antisemitismus“!

Auf Einladung der Linksjugend führten ca.60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vor allem Jugendliche, am 15. Mai eine engagierte Kundgebung unter Corona-Schutz für den Befreiungskampf der Palästinenser in der Fußgängerzone durch.

Von Korrespondenz

Die MLPD war eingeladen. Jugendliche mit palästinensischen Wurzeln aus Wuppertal hielten eine fundierte Rede. Eine Delegation palästinensischer Migranten aus Recklinghausen begeisterte. Es gab aber auch Tendenzen, beim Klagen stehen zu bleiben. Die brennend aktuelle, kämpferische Würdigung des Nakba-Tags stand im Mittelpunkt, getragen von Kräften aus Linkspartei, DKP,  MLPD und Parteilosen.

 

Jugendliche bestimmten das Bild. Der kurze Beitrag der MLPD zum ungebrochenen Kampfwillen der Palästinenser, mit klaren Forderungen nach Schluss der ethnischen Vertreibung der Palästinenser aus Jerusalem, gegen den Bombenterror der israelischen Armee auf Gaza wie auch gegen die Hamas-Raketen erhielt Beifall. Klargestellt wurde dabei auch, dass der Sozialismus eine Freiheitsideologie ist gegen die grassierende Hetze der Monopolmedien vom „Antisemitismus von links“, verbunden mit dem Ruf nach einer vom Imperialismus jeglicher Art befreiten Welt des Sozialismus.

 

In Gesprächen am Rande wurde für den Jugendverband REBELL geworben, das neue Buch von Stefan Engel „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ und das aktuelle Rote Fahne Magazin vorgestellt, was auf Interesse stieß. Zwei Jugendliche aus Afghanistan informierten sich bei MLPD-Genossen über den Grund der Aktion und nahmen ein REBELL-Magazin gerne mit.