Kassel

Kassel

Palästina-Solidarität: Störmanöver türkischer Nationalisten durchkreuzt

Mit ca. 500 Personen versammelten wir uns zur Nakba-Kundgebung. Diese wurde vom „Internationalistischen Bündnis“ und der Initiative „Palästina spricht“ auf dem Kassler Königsplatz angemeldet. Wut und Zorn über die aktuellen Angriffe der israelischen Regierung und rechter Siedler vor allem auf die palästinensische Bevölkerung machte sich lautstark und kämpferisch Luft.

Korrespondenz

Es wurden mehrere Redebeiträge von deutschen und palästinensischen Gruppen am offenen Mikrofon gehalten. In seinem Beitrag stellte der Jugendverband REBELL klar, dass der Aggressor hier der Staat Israel ist. Er griff die Heuchelei der deutschen Regierung an und wies nach, dass die BDS Kampagne nicht antisemitisch ist, sondern vor allem berechtigter Protest ist. Gleichzeitig nahm er die reaktionären und faschistischen Kräfte wie die Hamas, aber auch hier in Deutschland zum Beispiel die faschistischen Grauen Wölfe ins Visier, die von einem Osmanischen Reich faselten.

 

Hans Roth vom kommunalen Wahlbündnis AUF Kassel und Ortsvorsteher im Stadtteil Rothenditmold berichtete von der hetzerischen, verleumdenden Pressemitteilung des sogenannten „Bündnis gegen Antisemitismus“ gegen ihn (Rote Fahne News berichtete).

 

Immer wieder versuchten türkische Nationalisten und islamistisch verbrämte Faschisten lautstark, aber erfolglos die Kundgebung mit ihren Sprechchören zu dominieren. Auch wenn es nicht gelang, diese Leute zu entfernen, wurde ihnen doch eindeutig eine klare Absage vonseiten der meisten Kundgebungsteilnehmer erteilt!

 

Kritik und Auseinandersetzung gab es auch an der Aufforderung, die YPG-Fahnen herunterzunehmen.

 

Weitere Berichte