Antifaschismus

Antifaschismus

Solidarität gegen faschistischen Angriff am 1. Mai!

Nach der antifaschistischen Demonstration am 1. Mai in Essen-Frohnhausen wurden zwei junge Antifaschisten auf dem Rückweg zum Bahnhof Essen-West von zwei Faschisten angegriffen und einer von ihnen durch einen Kopfstoß im Gesicht verletzt.

Internationalistisches Bündnis in Essen/Mülheim

Ein Streifenwagen in der Nähe wollte die Anzeige nicht aufnehmen, weil er gerade „mit etwas anderem beschäftigt“ war. Eine andere Streife hörte sich den Vorgang dann im Beisein des Faschisten an. Obwohl der Angegriffene im Gesicht blutete und der Faschist an der Stirn Blutspuren hatte, bezweifelten die Polizisten die Aussage des Antifaschisten und sprach von „Aussage gegen Aussage“.Der angegriffene Jugendliche fühlte sich durch den Polizisten unter Druck gesetzt und mit starken Vorbehalten konfrontiert. So durften während der ca. anderthalbstündigen Ermittlung an der Straße vier Freunde von ihm nicht zu ihm, während zwei Faschisten, davon einer vermummt, sich dazu gesellen konnten; er sollte nicht telefonieren usw.

 

Der Faschist erstattete frech selbst Anzeige wegen Körperverletzung. Er ist offensichtlich ein bekanntes Gesicht der sogenannten „Steeler Jungs“. Das unterstreicht einmal mehr, wie gefährlich diese Truppe, abseits ihrer „friedlichen Spaziergänge“, ist.

 

Wir erklären uns mit den betroffenen Antifaschistinnen und Antifaschisten uneingeschränkt solidarisch und fordern:

  • Die faschistischen Schläger müssen polizeilich ermittelt und strafrechtlich verfolgt werden!
  • Die Unterstützung der Faschisten und das Vorgehen gegen Antifaschisten durch Kräfte der Polizei in Essen-Mülheim darf nicht weiter geduldet und vertuscht werden!

 

So wurde am 1. Mai der Versuch einer Frohnhauser Bürgerin zu einer Anzeige gegen den faschistischen Aufmarsch abgebügelt, mit der Begründung, „die Wache sei geschlossen“. An der Sprechanlage wurde einfach aufgelegt. Teilnehmer der faschistischen Demo dagegen bildeten eine Schlange vor der Wache, da sie die dortige Toilette nutzen durften. Das ist ein Skandal!

 

Die Verquickung von Polizeikreisen in Essen-Mülheim mit Faschisten muss vollständig aufgedeckt und konsequent bekämpft werden. Die offene Verherrlichung faschistischen Terrors in einem breiten Internetnetzwerk der Polizei blieb bisher ohne wesentliche Konsequenzen.

 

Nach einigen Presseberichten wird das vertuscht, nachdem der Essener Polizeipräsident sich öffentlich vor die betroffenen Polizisten gestellt und das Ganze verharmlost hat.

 

  • Unverbrüchliche Solidarität gegen faschistischen Terror!
  • Kein Fussbreit den Faschisten, egal ob von der NPD, "Die Rechte", oder den „Steeler Jungs.