Kolumbien

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Solidarität mit dem Kampf des kolumbianischen Volkes!

Unter der Überschrift "Solidarität mit dem Kampf des kolumbianischen Volkes! Stoppt die grausame faschistische Unterdrückung durch die Regierung von Duque!" hat die revolutionäre Weltorganisation ICOR eine Resolution verabschiedet und veröffentlicht.

ICOR-Resolution
Solidarität mit dem Kampf des kolumbianischen Volkes!

Der große landesweite Streik "paro nacional" ab dem 28. April und zuvor das Signal des wochenlangen Streik der Bergleute von El Cerejon sowie die gigantische und kämpferische Volksmobilisierung im ganzen Land schafften es, die volksfeindliche, USA-hörige Regierung von Duque, dem Nachfolger des faschistischen Uribe, zurückzudrängen. Bereits der nationale Streik vom 21. November 2019 und die Proteste 2020 setzten die Regierung unter Druck. Sie musste die Steuerreform zurücknehmen, womit sie versuchte, die Steuern für das Volk, für die Arbeiter und Sektoren der Mittelschicht, zu erhöhen, um sie für die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die durch die Pandemie noch verstärkt wurde, zahlen zu lassen.

 

Der Streik ist massiv und dauert seit 15 Tagen an und die Organisationen der Arbeiterklasse und Volksorganisationen erhoben auch andere Forderungen wie Gesundheit und Volksbildung, Grundeinkommen, das Recht auf sozialen Protest. Etwa 7.000.000 Menschen nahmen an den Märschen und Blockaden von Straßen und Wegen vor allem in Bogotá, Medellín, Cali, Barranquilla, Montería, Ibagué, Neiva, Bucaramanga, Manizales, Pereira, Pasto Popayán, Tunja und schließlich in großen, mittleren und kleinen Städten auf dem Land und in der Stadt teil. Trotz Militarisierung und Polizeibrutalität und den Coronavirus-Einschränkungen ließen es sich so viele Arbeiter und andere Teile des Volkes wie nie zuvor nicht nehmen, am 1. Mai als Kampftag auf den Straßen zu demonstrieren.

 

Arbeiter, Bauern, Indigene, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Transportarbeiter, LKW- und Taxifahrer, Motorradfahrer, Künstler, Intellektuelle, Lehrer, Studenten, kleine und mittelständische Unternehmen und Industrielle, Straßenverkäufer und LGBT Menschen, besonders viele Frauen und Jugendliche, haben diesen Kampf heldenhaft geführt. Diese Mobilisierungen haben nicht aufgehört und reagieren kämpferisch, trotz der barbarischen Repression durch die Polizei und die Armee, besonders gegen die Jugend, die bereits 40 Ermordete, Hunderte von Verhafteten und Verschwundenen, Hunderte von Verwundeten, viele von ihnen mit Augenverletzungen, hinterlassen hat. ...

 

Die Resolution in voller Länge mit den bisherigen Unterzeichnern auf der Webseite der ICOR

 

Dort auch in englischer, spanischer, französischer und russischer Sprache