Köln

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MLPD-Delegation bei Solidaritätsdemonstration mit dem kurdischen Freiheitskampf

Am 22. Mai fand in Köln auf der Deutzer Werft eine Kundgebung mit an die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Gedenken an die „Mai-Gefallenen“ in verschiedenen Teilen Kurdistans statt.

Korrespondenz
MLPD-Delegation bei Solidaritätsdemonstration mit dem kurdischen Freiheitskampf
MLPD mit Delegation, Fahne und Plakaten bei der Demo für den kurdischen Freiheitskampf

Neben überwiegend Kurdinnen und Kurden waren einzelne Vertreter revolutionärer Organisationen aus der Türkei dabei. Seit Beginn der Offensive der türkischen Armee am 23. April 2021 mit völkerrechtswidrigen Angriffen auf die Gebirgsregion im Norden des Irak hat sich ein erbitterter Widerstand entwickelt. Die kurdischen Freiheitskämpfer leisten gegen die täglichen Bombardements aus Kampfflugzeugen und Hubschraubern und abgesetzte Bodentruppen heldenhaften Widerstand.

 

Als einzige Organisation aus Deutschland waren wir von der MLPD mit einer kleinen Delegation vor Ort, was von vielen der Kundgebungsteilnehmern ausgesprochen begrüßt wurde. Dass wir ein angebotenes Grußwort der Solidarität nicht vortragen konnten, stieß auf glattes Unverständnis. Die sehr kulturvolle Kundgebung wurde dazu unerwartet kurzfristig beendet.

 

Wir nutzen die Gespräche auch, um das neue Buch von Stefan Engel „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ vorzustellen. Es zeigte sich, dass gerade die weltanschaulichen Fragen auch in der internationalen revolutionären, marxistisch-leninistischen und Arbeiterbewegung geklärt werden müssen, damit die einzelnen Befreiungskämpfe Teil eines ganzen revolutionären Prozesses werden können.