Zollernalbkreis

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Inzidenz von über 200 - Ausbrüche vor allem in Betrieben

Ende April war der Zollernalbkreis (Baden-Württemberg) mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von deutlich über 200 der traurige Spitzenreiter in Deutschland. Viele fragten sich, warum war das so?

Korrespondenz aus Albstadt

Eine Sprecherin des Landesgesundheitsamtes fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen: „Die Bewertung der Lage ergab, dass das Infektionseschehen vor allem von Ausbrüchen in Betrieben und Sekunderinfektionen in privaten Haushalten geprägt war.“1


Die Frage, wie viele Infektionen durch einen konzentrierten und zeitlich befristeten Lockdwon aller nicht lebensnotnwendigen Betriebe auf Kosten der Monopole verhindert worden wären, wurde nicht gestellt.


Weltanschaulich und praktisch spielen auch eine Rolle die überregional in Balingen seit Monaten durchgeführten „Freiheits-Autokorsos und -Demos“ von Corona-Verharmlosern und -Leugnern, deren Gegenpart die Montagsaktion Zollernalb in Balingen ist. Diese lädt für 7. Juni um 18 Uhr wieder zu ihrer monatlichen Montagsaktion in Balingen vor der Stadtkirche ein.