Aschaffenburg

Aschaffenburg

Wählerinitiative "Bendrick Arnold" gegründet

Am 27. Mai wurde die Wählerinitiative „Bendrick Arnold“ in Aschaffenburg gegründet. Bendrick tritt als Direktkandidat für die Internationalistische Liste / MLPD zur Bundestagswahl 2021 an.

Von Korrespondenten

Am 27. Mai wurde die Wählerinitiative „Bendrick Arnold“ in Aschaffenburg gegründet. Bendrick tritt als Direktkandidat für die Internationalistische Liste / MLPD zur Bundestagswahl 2021 an.

 

Er ist ehemaliger Programmierer bei der Firma Kopp in Kahl. Dort war er als IG-Metaller, Vertrauensmann und Betriebsrat aktiv. Mit seinen 75 Jahren ist er im Unruhestand und setzt sich weiter aktiv im Interesse der „einfachen Leute“ ein. Denn das ist nötiger denn je:

 

Die Weltwirtschaftskrise, die 2018 begonnen hat, wurde durch die Corona-Pandemie rasant vertieft. Die Regierung und die Herren in den Chefetagen der Großunternehmen wälzen die Krisenlasten voll auf Masse der Bevölkerung ab. Auch gegen die weiter zunehmende Umweltzerstörung vor allem durch die Großkonzerne unternimmt die Regierung keine wirksamen Schritte. Unsere Lebensgrundlagen sind zunehmend bedroht. So kann das nicht weiter gehen! Wir stehen deshalb als konsequent linke Alternative zur Wahl!

 

Auf dem ersten Treffen werteten wir unsere Demonstration „Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf!“ als vollen Erfolg aus. Wir konnten dazu beitragen, den internationalen Druck auf Israel zu verstärken, um einen Einmarsch in die palästinensischen Gebiete zu verhindern. Wie der Kampf um Freiheit und Demokratie im Nahen Osten an Stärke gewinnt, und welche Rolle die internationale Solidarität für den Kampf um Freiheit überall auf der Welt spielt, wollen wir das nächste Mal zum Hauptthema machen.

 

Unsere Wahlkampagne findet unter der Leitlinie „Gib Antikommunismus, Faschismus, Rassismus und Antisemitismus keine Chance!“ statt. In der Diskussion wurde deutlich, dass wir an vielen aktuellen Fragen sofort auch mit dieser weltanschaulichen Auseinandersetzung konfrontiert werden. Auch dafür wollen wir uns in der Wählerinitiative ausbilden und uns Zeit nehmen zur Entwicklung überzeugender Argumente, um vor allem Jugendliche zur Mitarbeit zu gewinnen.

 

Es wurden die Grundsätze der Wählerinitiative diskutiert und beschlossen. Dann wählten wir einen Vorstand, Kultur- und Freizeitverantwortliche, Kassierer und Kassenprüfer sowie zwei Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit.