Argentinien

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Fernandez-Regierung verhängt Exportverbot für argentinisches Fleisch

30 Tage lang darf kein Fleisch aus Argentinien exportiert werden.

Grund ist die extreme Steigerung der Verbraucherpreise im Land. Die Masse der argentinischen Bevölkerung kann sich ihr traditionelles Grundnahrungsmittel Fleisch nicht mehr leisten. Ein Grund für die Preissteigerungen ist die Steigerung des Fleischexports – allein in den letzten vier Jahren von 9% auf 30% der Produktion, ohne dass es eine entsprechende Erhöhung der Anzahl der Tiere gegeben hätte.

 

75% des Fleischexports geht inzwischen an das neuimperialistische China. Die Agrarkommission der Partido Comunista Revolucionario (PCR) klagt an: Der Pro-Kopf-Verbrauch ist der niedrigste in der Geschichte. In den 1980er Jahren lag der Durchschnitt bei 77 Kilo, noch früher waren es 100 kg. Sie fordern, dass die Regierung Fernandez einen Höchstpreis festlegt und den Schutz der kleinen und mittleren Landwirte gegen die Agrarmonopole.