Myanmar

Myanmar

Solidarität mit dem Kampf der Massen in Myanmar gegen das faschistische Militärregime

Seit dem Militärputsch in Myanmar am 1. Februar, als die Militärregierung die Kontrolle über das Land übernahm, kämpft das burmesische Volk gegen die Militärregierung. Die revolutionäre Weltorganisation ICOR erklärt in einer Resolution ihre Solidarität mit dem Kampf des Volks von Myanmar.

ICOR-Resolution

Darin heißt es: "Das Volk von Myanmar ging auf die Straße, um zu demonstrieren und gegen den Putsch der Militärregierung zu protestieren. Zusätzlich zu den Demonstrationen streikten die burmesischen Arbeiter, Studenten und Geschäftsleute. Das burmesische Volk schloss sich wider Erwarten zusammen und kämpfte mit Todesverachtung gegen die Herrschaft der Militärregierung.

 

Die Militärregierung führte jedoch eine brutale Unterdrückung gegen das burmesische Volk durch. Mindestens 114 Menschen wurden am 27. März , dem Tag des Aufbaus der Armee in Myanmar, getötet. Bis jetzt wurden laut Reuters 818 burmesische Zivilisten getötet , darunter 44 Kinder. Die AAPP (Assistance Association for Political Prisoners) geht davon aus, dass die Zahl erhebich höher ist. Mindestens 4300 Burmesen wurden verhaftet. Hier möchten wir den kämpfenden Massen in Myanmar sagen: Wir, die ICOR, werden immer an eurer Seite stehen, und wir werden kämpfen, um die Militärregierung zu stürzen.

 

Euer Kampf reiht sich ein in die weltweiten Kämpfe für Freiheit und Demokratie im krisengeschüttelten imperialistischen Weltsystem. Wichtig ist seine Ausrichtung, diesen Weg eigener Interessen zu gehen, ohne auf eine ausländische, imperialistische Macht zu vertrauen. Wir rufen die Arbeiter, die Frauen und die Jugend auf: Organisiert euch in Gewerkschaften und der revolutionären Partei, baut sie neu auf und stärkt sie!

 

Die ICOR ist auf Seiten des Kampfs gegen das Militärregime in Myanmar und seine faschistischen Methoden!"

 

Hier die Resolution mit allen Unterzeichnern