20. Juni

20. Juni

Am Weltflüchtlingstag gegen unmenschliche Flüchtlingspolitik auf die Straße

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni gehen viele Organisationen auf die Straße, um gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik zu protestieren.

Von Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in SI

Der UNHCR (Das UN-Flüchtlingskommissariat) ruft Regierungen und Gesellschaft dazu auf, „Geflüchtete an allen Lebensbereichen teilhaben zu lassen – von der Bildung über die Gesundheitsversorgung bis hin zum Sport. - Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir uns von der COVID-19-Pandemie erholen. Gemeinsam können wir alles erreichen!“

 

Die großen Fähigkeiten von Flüchtlingen können wir an den fast täglichen Berichten und Fotos aus Moria / Kara Tepe sehr gut sehen. Sei es ein hervorragendes Recyclingsystem, die Verteilung von Nahrungsmitteln, die Organisation von Erste-Hilfe-Kursen oder selbst organisierter Unterricht, für den zuletzt ausrangierte Busse umgebaut wurden. Mehr dazu hier.

 

Es geht nicht nur um Mitgefühl – so wichtig das ist, - sondern auch um Respekt und Anerkennung in unserem Umgang mit Flüchtlingen.

In vielen Städten gibt es Protest, Kundgebungen, Veranstaltungen.

In Stuttgart ist ein Protestcamp von Samstag, 19.Juni, 10 Uhr, bis Sonntag 20.Juni, 16 Uhr, auf dem Kronprinzplatz geplant. Organisiert vom Stuttgarter Aktionsbündnis für Menschenrechte und Flucht. Kundgebung: Samstag, 16 Uhr, und Sonntag, 14 Uhr. Vielleicht sehen wir uns?

 

Hier gibt es eine Übersicht über die Aktionen am 19. und 20. Juni