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Kämpferische Grüße von Gewerkschafterinnen an die Bergleute

Zu der Protestversammlung und -demonstration gegen die Politik der verbrannten Erde der RAG mit der anschließenden feierlichen Enthüllung des Loren-Denkmals am 5. Juni 2021 schickten ver.di-Gewerkschafterinnen kämpferische Grüße.

Solidaritätserklärung
Kämpferische Grüße von Gewerkschafterinnen an die Bergleute
Demonstration am 5. Juni 2021 in Gelsenkirchen (rf-foto)

Rote Fahne News dokumentiert die Solidaritätsgrüße von der Webseite der Internationalen Bergarbeiterkoordination.

 

Liebe Bergleute von Nah und Fern, nicht nur aus dem Ruhrgebiet

 

wir Frauen aus der Gewerkschaft ver.di schicken kämpferische Grüße!

 

Ihr habt vieles geleistet und leistet immer noch viel. Auch für die Zukunft der nächsten Generation.

 

Wir wissen genau wie ihr, was es bedeutet, verantwortungsvoll mit den Ressourcen der Menschheit umzugehen. Genauso wissen wir, wie es ist, ausgebeutet zu werden, um die Früchte unserer Arbeit gebracht zu werden und Massenentlassungen kampflos hinnehmen zu sollen

 

Das akzeptieren wir nicht.

 

In der Krankenpflege zum Beispiel arbeiten viele ehemalige Bergleute. So lernen wir aus euren langjährigen Kampferfahrungen und der revolutionären Tradition im Bergbau, und ihr vom Kampf der überwiegend weiblichen Beschäftigten, gegen doppelte Ausbeutung und Unterdrückung zu kämpfen.

 

Gemeinsam sind wir unschlagbar!

 

Wir brauchen mehr als heiße Luft zum Leben. Wir brauchen sauberes Trinkwasser und eine gesunde Erde. Wir brauchen sichere Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze. Wir brauchen eine stabile Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder.

 

Wir können unsere Zukunft nicht denen überlassen, die aus Profitinteressen nichts als verbrannte Erde hinterlassen. Deshalb sind wir mit den Arbeitern im Bergbau solidarisch verbunden.

 

Wir begrüßen das Denkmal für den Großen Bergarbeiterstreik 1997, alle Bergleute und ihre Familien von ganzem Herzen aus tiefsten Respekt und Ehrfurcht.

 

Glück auf!

 

Bärbel Schülke-Liebmann, BR-Mitglied der Helios Kliniken Duisburg
Heike Strohmayer-Kirsch, Mitglied im ver.di Landesfrauenrat NRW und kämpferischer Frauenrat Deutschland
Meral Dogan, Mitglied im Bundes- Migrantenausschuss ver.di
Monique Schönberner, Krankenschwester und Tochter einer Bergarbeiterin in der „Schwarzen Pumpe" in Sachsen
Ute Kellert, Gewerkschaftssekretärin (in Rente)
Nina Dusper, Mitglied im LandesVorstand ver.di NRW