Madagaskar

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14.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht

Nach der stärksten Dürre seit vier Jahrzehnten droht in Madagaskar eine schwere Hungersnot. Von den 1,2 Millionen betroffenen Menschen im Süden des Landes seien inzwischen 14.000 akut in Lebensgefahr, sagte Kenneth Bowen, der in Madagaskar stationierte Landesleiter der Welthungerhilfe. Hungernde seien dazu übergegangen, Insekten, Lehm und lose Blätter zu essen. Der Süden Madagaskars hatte schon oft mit Dürren zu kämpfen. Inzwischen wirken zwei gefährliche Entwicklungen stärker denn je zusammen: Die weltweite Erderwärmung mit Extremwetterlagen als eine Folge und dass große Flächen Wald abgeholzt worden sind.