Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus

Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus

Erfolgreicher Verkauf vor dem Tor

Frühmorgens haben zwei Verkäufer den Flyer zum brandneuen Buch von Stefan Engel „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ der auch als Ausgabe 36 der Schriftenreihe REVOLUTIONÄRER WEG (RW), des theoretischen Organs der MLPD, erschienen ist, mit einem zusätzlichen Einlegeblatt der MLPD Erfurt verteilt. Sie haben für das Buch geworben und gesagt, dass es es nach der Schicht am Tor zu kaufen gibt. Ein zweiter Verkaufstrupp war also zum Schichtwechsel mittags da.

Korrespondenz aus Leipzig
Erfolgreicher Verkauf vor dem Tor
Ideenreicher und engagierter Buchverkaufs-Einsatz vor dem Betrieb (rf-foto)

Wie versprochen haben wir gefragt: „Habt ihr es euch überlegt? Hier gibt es das Buch für nur 16 Euro zu kaufen!“ Weiter: „Ein Buch von und für Arbeiter! Über die Krise des Kapitalismus und seiner Ideologie und wie es weitergehen soll mit der Arbeiterbewegung!“

 

Es war spürbar, dass viel Interesse unter den Kollegen bestand. Es gab nur eine offene Ablehnung. Die Kollegen kannten uns bereits und einige wollten wissen, was das für ein neues Buch ist. Meine Antwort: „Man spürt, dass viele Leute merken, dass 'irgendwas nicht stimmt', aber man weiß noch nicht so richtig, was. Es gibt eine richtige ideologische Verwirrung und manchen fällt es schwer, zu unterscheiden, was fortschrittlich und was reaktionär ist. Dieses Buch schafft Klarheit, vom Standpunkt der Arbeiterklasse aus! Siemens scheffelt Profite ohne Ende und vernichtet gleichzeitig Arbeitsplätze. Das muss grundsätzlich angegangen werden! Jeder Arbeiter muss dieses Buch lesen und in der Arbeiterbewegung muss Klarheit darüber entstehen, wo es hingehen soll!“

 

„Hm, stimmt irgendwie... ich nehm‘ erstmal den Flyer mit!“, sagten manche. Der Höhepunkt: Ein Kollege hat das Buch direkt gekauft, spendete sogar noch etwas. Ich habe mich bedankt und ihm gesagt, dass wir auch interessiert daran sind, was er zu dem Buch sagt. Für eine Lesegruppe hat er keine Zeit, aber man sieht sich bestimmt wieder vor dem Tor. Unser Fazit: Der Einsatz war erfolgreich. Es wurde deutlich, dass unter den Kollegen ein Interesse an dem Buch besteht und solche Einsätze müssen wir regelmäßig machen!