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Weltflüchtlingstag: Neu gegründeter Freundeskreis Flüchtlingssolidarität tritt auf

Am Sonntag, den 20. Juni, fand eine kleine aber feine Kundgebung aus Anlass des Weltflüchtlingstages statt.

Korrespondenz
Weltflüchtlingstag: Neu gegründeter Freundeskreis Flüchtlingssolidarität tritt auf
Alassa Mfouapon bei seiner Rede (foto: privat)

Initiiert hatten sie Aktivisten der Linksjugend. Eingeladen waren Alassa Mfouapon vom Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International (SI), Vertreter von Aufstehen gegen Rassismus (AgR), Seebrücke sowie von der Linkspartei.

 

Der frisch gegründete Essener Freundeskreis Flüchtlingssolidarität war nicht nur mit einem Redebeitrag dabei, sondern auch mit einem Infostand. Sichtlich beeindruckt von der Rede von Alassa Mfouapon gab es am Ende der Veranstaltung noch einige Gespräche von Teilnehmern an diesem Infostand.

 

Ein Vertreter der Linkspartei sprach an, dass Politiker vieler Parteien, außer vielleicht der AfD, an diesem Tag Krokodilstränen vergossen haben: Über Tote im Mittelmeer und das Flüchtlingselend, aber nichts dazu täten, um daran etwas zu ändern. Er belegte es mit zahlreichen Beispielen.

 

Alassa Mfouapon sprach Bürgerrechte an, die Geflüchteten in Deutschand nur theoretisch zustehen, in gelebter Praxis aber meist missachtet werden. Und er sprach darüber, wie es geht, sich gegen Abschiebung zu wehren. Da konnte er aus eigener Erfahrung berichten. Einige, die das noch nicht wahrgenommen hatten, zeigten sich sehr beeindruckt. Ein ehemals Geflüchteter pflichtete ihm bei, dass auch die Flüchtlinge sich selbst organisieren müssen.