Leserbrief

Leserbrief

Nachimpfungen werden notwendig sein

Die Rote Fahne Redaktion erhielt zum Thema des Tages vom 28. Mai einen Leserbrief.

Korrespondenz aus Attendorn

Auf diesen Artikel bezieht sich der Leserbrief.

 

Eins sollte nicht vergessen werden (nach meinem Informationsstand: Wenn der nicht richtig ist, bitte ich um Korrektur): Die durch die Verimpfungen erzielten Fortschritte in Bezug auf die Immunität sind zeitlich begrenzt. Gegenwärtig nimmt man wohl allgemein an, dass sie etwa für sechs Monate, vielleicht bis zwölf Monate anhält.¹

 

Nachimpfungen (und wohl auch Tests) werden somit massenhaft eine Dauererscheinung bleiben. (Und damit recht erfreulich für anhaltende Maximalprofite der Pharmamonopole) Wer die Pandemie besiegen will, muss sie weltweit mit Impfstoffen besiegen wollen. Davon kann aber bei den Regierenden kaum die Rede sein.

 

Man beachte diesen Artikel von 21. Mai im "Manager Magazin": "Biontech und Pfizer versprechen zwei Milliarden Impfdosen für arme Länder" … Ich denke, hier wird einiges deutlich, wie die EU "ihren" Monopolen "längerfristig" zu Maximalprofiten und Weltmarktführerschaft mit Steuergeld subventioniert dienstleistend verhelfen will.

 

Darüberhinaus ist die These der Kapitulation: "Wir müssen lernen, MIT der Pandemie (oder: MIT dem Virus) zu leben" - längst im Umlauf.

 

Das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis September allen ein "Impfangebot" zu machen, kann man lediglich als eine gezielte Propagandaaktion in Bezug auf die Bundestagswahl sehen, die letztlich den Massen die Schuld individualisierend zuschreiben soll.

 

Unter diesem Gesichtspunkt ist Aufhebung der bisher gültigen, aber immer weniger in der Praxis eingehaltenen Impfreihenfolge zu sehen. Oder irre ich mich?