Dortmund

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Morgen antifaschistische Nachbarschaftskundgebung

Das Internationalistische Bündnis Dortmund ruft zu einer antifaschistischen Nachbarschaftskundgebung am morgigen 4. Juli 2021 ab 15.30 Uhr Stollenstraße/Ecke Nordmarkt auf.

Internationalistisches Bündnis

Das internationalistische Bündnis Dortmund protestiert gegen die angemeldete Versammlung „Würzburger Zustände verhindern“ am 4. Juli auf dem Dortmunder Nordmarkt. Das ist eine Provokation gegen die international zusammengesetzte Bevölkerung, der wir entschieden entgegentreten.

 

Auch die Wählerinitiative der Internationalistischen Liste / MLPD für Klara Kossack und Sarah Rißmann in Dortmund, die sich am 25. Juni in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule getroffen hat, unterstützt diesen Protest. Sie wird sich nach Kräften an dieser Kundgebung beteiligen und die Forderungen "Für das Verbot aller faschistischen Organisationen!" und "Hoch die internationale Solidarität!" verbreiten. Die Wählerinitiative verabschiedete außerdem eine Protesterklärung an die Stadtverwaltung, die keinen freien Zugang zu städtischen Räumen für Treffen der Wählerinitiative u.ä. gewährt.

 

Die grausame Messerattacke eines möglicherweise psychisch kranken Flüchtlings in Würzburg, die drei Tote und mehrere Schwerverletzte zur Folge hatte, wird als Steilvorlage genutzt für Rassenhass und Aufrufe zur Abschiebung. Statt Flüchtlinge für Gewalt verantwortlich zu machen – muss sich grundlegend etwas ändern: Volle rechtliche Gleichstellung aller dauerhaft in Deutschland lebenden Menschen unabhängig von der Nationalität!

 

Von wem geht die Gewalt aus? Es sind Organisationen, wie DIE RECHTE und die AfD, die auch im Fahrtwind der Rechtsentwicklung der Regierung Hetze gegen Flüchtlinge betreiben. DIE RECHTE tönt laut gegen Gewalt. Dabei sitzt oder saß ein großer Teil ihrer führenden Mitglieder selber in Haft - mehrmals aufgrund von Körperverletzung. Wir protestieren entschieden dagegen, dass solche Versammlungen überhaupt genehmigt werden.

 

  • Faschistische Organisationen gehören grundsätzlich verboten.
  • Hoch die internationale Solidarität!
  • Egal woher wir kommen - Schulter an Schulter gegen Faschismus!

 

Es wird ein offenes Mikrofon geben. Alle Bewohner, Parteien und Organisationen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Die Versammlung findet auf antifaschistischer Grundlage und unter Corona-Schutz-Bedingungen statt.

 

Sarah Rißmann für das Internationalistische Bündnis Dortmund