Nebeneinkünfte

Nebeneinkünfte

Das verdienen die Abgeordneten im Bundestag zusätzlich

Abgeordnetenwatch.de hat zusammen mit dem „Spiegel“ eine Übersicht veröffentlicht, aus der sich die Nebeneinkünfte der heimischen Abgeordneten im Bundestag ergeben.

Pressemitteilung von Abgeordnetenwatch

Die wichtigsten Zahlen in der Übersicht:

Gesamthöhe der gemeldeten Nebeneinkünfte der Abgeordneten: Mindestens 35,01 Millionen Euro (brutto) seit Beginn der Legislaturperiode im Herbst 2017. ...

 

Laut abgeordnetenwatch.de kassieren manche Abgeordnete zum Teil beträchtliche Summen aus der Wirtschaft. So erhält die frühere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) allein für einen Verwaltungsratsposten vom Schweizer Pharmahersteller Siegfried Holding AG monatlich zwischen 3500 und 7000 Euro. In diesem Jahr bekam sie von dem Unternehmen außerdem eine Zusatzzahlung in Höhe von mindestens 50.000 Euro.

 

Der frühere Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kommt in der laufenden Legislaturperiode auf Nebeneinkünfte in Höhe von mehr als einer Million Euro. Der Politiker verfügt über zahlreiche bezahlte Firmenposten. So ist er unter anderem Mitglied des Expertenrates bei der PR-Agentur Kekst CNC sowie Aufsichtsratschef des Baukonzerns Max Streicher. Einen großen Teil seiner Nebeneinkünfte bezog Ramsauer als Berater von vier unbekannten Mandanten.

 

Der frühere Unions-Fraktionschef Volker Kauder gibt auf seiner Bundestagsseite als Berater des Bergbaukonzerns Saxony Minerals & Exploration AG eine monatliche Vergütung zwischen 3.500 und 7.000 Euro an.

Die Liste der Nebeneinkünfte wird angeführt von:

  • Sebastian Brehm (CSU, Steuerberater): Mindestens 5.154.000 Euro
  • Hans-Georg von der Marwitz (CDU, Landwirt): Mindestens 2.714.500 Euro
  • Carl-Julius Cronenberg (FDP, Geschäftsführer mehrerer Unternehmen): Mindestens 2.478.000 Euro
  • Albert Stegemann (CDU, Landwirt): Mindestens 1.757.500 Euro
  • Enrico Komning (AfD, Rechtsanwalt): Mindestens 1.169.500 Euro …

 

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