Leserbrief

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Warum macht die WHO nicht eine Studie über optimale Impfstoffe für Kinder?

Vor einigen Tagen veröffentlichten wir auf "Rote Fahne News" die Antwort der Leitung der Kinderorganisation ROTFÜCHSE im Jugendverband REBELL auf eine Kritik an ihrer Stellungnahme zum Impfen von Kindern.

Von Dr. med. Günther Bittel
Warum macht die WHO nicht eine Studie über optimale Impfstoffe für Kinder?
Rotfüchse wollen sich wieder mit mehr Kindern treffen und aufs Kindercamp! (Foto: REBELL)

Zu diesem Briefwechsel erreichte uns ein Leserbrief von Dr. Günther Bittel.

 

Es gibt weltweit momentan ca. 2,37 Milliarden Kinder und Jugendliche. In Afrika sind sogar 46,7 Prozent der Bevölkerung Kinder und Jugendliche. Auf jeden Fall trifft das Argument voll zu, dass die Pandemie nicht gebrochen werden kann, ohne dass auch Kinder und Jugendliche durch Impfungen geschützt werden. Von den zahlreichen entwickelten Impfstoffen sind bisher nur wenige weltweit "im Geschäft" - warum macht die UNO / WHO nicht eine Studie, mit welchen Impfstoffen bei Kindern und Jugendlichen der beste Nutzen bei bester Verträglichkeit besteht? In den Vereinigten Sozialistischen Staaten der Welt wäre eine solche Studie schon längst gelaufen, und es würde weltweit genügend sicherer Impfstoff für alle produziert! Aber die Studien im Kapitalismus dienen vorwiegend dem Marketing von Konzernen, die ihren Impfstoff auf den "Hauptmärkten" zur Zulassung bringen und bei einem möglichst hohen Umsatz halten wollen.

 

In der letzten Infomail der Mediziner-Plattform im Internationalistischen Bündnis haben wir unter anderem geschrieben: "Laut WHO-Meldung vom 10.6. sind aktuell 93 Impfstoffe weltweit in der klinischen Testung, 184 in präklinischer Entwicklung, 14 Impfstoffe sind zugelassen. Eine chinesische Studie untersucht zur Zeit die Wirkung eines nasalen Impfstoffs (also Anwendung wie ein Nasenspray). Bei positivem Ergebnis wäre das sicher ein Lichtblick, insbesondere auch für ärmere Länder.

 

Und ebenfalls hoch spannend: Eine in Australien heimische Pflanze, Nicotiana benthamiana, stellt aus durch Bakterien überlieferten Genen das Spikeprotein des Coronavirus SARS-CoV-2 her. Der Impfstoff CoVLP wird schließlich aus den Blättern der Pflanze extrahiert. In einer Phase-1-Studie in Kanada wurde nun geprüft, ob dieser Vakzin-Kandidat wirksam und sicher ist. Eine erste Zwischenanalyse zeigte gute Verträglichkeit und ... gute Bildung neutralisierender Antikörper gegen das neue Coronavirus."