Eifel

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Hochwasser- und Gefahrenschutz grob vernachlässigt!

Bereits 2011 ist im Rurtal in der Eifel ein Damm gebrochen. Dieser sollte einer Überprüfung zur Verstärkung unterzogen werden. Nach vielen Jahren kam man zu dem Ergebnis, dass dies doch nicht nötig sei.

Korrespondenz

Dies berichtet der Westreporter.

 

Am Donnerstag, dem 15. Juli, ist dieser Damm gebrochen. Freitag Nacht gegen 23:30 Uhr ist ein weiterer Damm im Rurtal gebrochen, die Auswirkungen waren aber vergleichsweise gering. Hier wird also in vollem Wissen auf den Schutz der Bevölkerung gepfiffen, weil es keinen Profit bringt, sondern Geld kostet.

 

Auch in Witten kam am Samstag die Meldung, dass der Ruhrdeich jetzt wieder stabil sei, dieser sei durchgeweicht gewesen. Davon war aber die Tage zuvor mit nicht einem Mucks die Rede. Witten ist vergleichsweise glimpflich davongekommen, aber auch hier gibt es in den Stadtteilen auf Ruhrhöhe beträchtliche Schäden. Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Wochen und Monaten noch so Einiges ans Licht kommt, wie hier zum Teil grob fahrlässig der Hochwasser- und Gefahrenschutz verhindert wird. Auch wächst die Kritik an der zunehmenden Flächenversiegelung in den Städten. Viele hatten die Keller unter Wasser, weil die Kanalisation voll war und es kaum noch Flächen gibt, die das Wasser aufnehmen können. Das ist auf jeden Fall ein Thema, sich aktiv in die Kommunalpolitik einzumischen.

 

Ich bin auf jeden Fall stolz auf die MLPD und dem REBELL und auf alle anderen, die bei den Aufräumarbeiten aktiv mit anpacken. Von wegen egoistische Gesellschaft, wo jeder nur an sich denkt.