Duisburg

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Rücktritt von Laschet und Reul gefordert

Heute haben wir in Duisburg mit ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen protestiert.

Korrespondenz

Gut sicht- und hörbar auf der belebten Fußgänger-Königstraße, mit Transparenten und Fahnen von Antifa, IG Metall, MLPD, Young struggle, Die Linke, DKP .... Das Bündnis "Duisburg stellt sich quer" hatte dazu aufgerufen. In vielen Redebeiträge wurde insbesondere der brutale Polizeieinsatz am 26. Juni in Düsseldorf und die Kriminalisierung von Demonstranten angeklagt. Im Redebeitrag der MLPD haben wird deshalb den Rücktritt von Laschet und Reul gefordert. Das Gesetz muss vom Tisch!

 

Wir haben aber auch die Hintergründe genannt für die Welle von Repressionen, wie die Aberkennung der Parteienrechte der DKP oder die "Gefährderansprachen" gegen Stefan Engel und Yüksel Koc. Der Kapitalismus ist in der Krise und die Regierungen suchen aus Angst vor Massenkämpfen ihr Heil in Unterdrückung und Antikommunismus. In vielen Gesprächen war das zentrales Thema.

 

Ein junger Mann war schon 2018 mit Grup Yorum beim Rebellischen Musikfestival in Thüringen gewesen, jetzt erst neu in der Stadt. Dort hatte er die Polizeiwillkür und den antikommunisten Einsatz hautnah miterlebt. Sein Fazit: "Die MLPD war gut. Sie hat alles mit den Leuten zusammen auf Augenhöhe gemacht". Er will wieder mithelfen in Gelsenkirchen und mit uns in Kontakt bleiben.