Pressemitteilung

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Internationalistische Liste / MLPD tritt mit 16 Landeslisten zur Bundestagswahl an

In einer aktuellen Presseerklärung der MLPD wird dazu mitgeteilt: "Heute haben die Landes- und Kreiswahlausschüsse in allen 16 Bundesländern die Landeslisten und über 140 Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der Internationalistischen Liste/MLPD zur Bundestagswahl zugelassen.

Von Zentralkomitee der MLPD
Internationalistische Liste / MLPD tritt mit 16 Landeslisten zur Bundestagswahl an
Das Spitzenteam der Internationalistischen Liste MLPD zur Bundestagswahl 2021: Gabi Fechtner (vorne), Anna Vöhringer, Erhan Aktürk und Fritz Ullmann (hinten v.l.n.r.) (grafik: RF)

Trotz Corona-Pandemie gelang es, die Zahl der Direktkandidaturen gegenüber der Bundestagswahl 2017 noch einmal um 15 Prozent zu steigern. Eine solch flächendeckende Kandidatur ist keiner anderen Partei gelungen, die nicht bereits in den Parlamenten vertreten ist.

 

Diese Wahlzulassung hat sich die Internationalistische Liste/MLPD erkämpft und war dabei auch Vorreiter gegen Wahlbehinderungen. Zunächst wurde im Frühjahr der Angriff des Bundeswahlleiters Dr. Thiel auf die Parteieigenschaft der MLPD mit der ersten 'außerordentlichen Sitzung' in der Geschichte des Bundeswahlausschusses zurückgewiesen. Nach einem Antrag der MLPD an das Bundesverfassungsgericht mussten die bürgerlichen Parteien die Unterschriftenquoren auf ca. ein Viertel senken. In hunderttausenden Gesprächen gelang es, 40.000 Unterstützungsunterschriften zu sammeln.

 

Peter Weispfenning weist für die MLPD darauf hin: 'Für die Internationalistische Liste/MLPD treten neue Politikerinnen und Neue Politiker an: Selbstlos, konsequent, unbestechlich und kompetent.'

 

Als Spitzenteam kandidieren: Gabi Fechtner, 43 Jahre, Werkzeugmechanikerin und Parteivorsitzende der MLPD; der Arbeiter Erhan Aktürk, 56 Jahre; Fritz Ullmann, Texter und Vertreter des Linken Forums Radevormwald und die Krankenschwester Anna Vöhringer, 25 Jahre, vom Jugendverband Rebell. Insgesamt kandidieren aus dem Spektrum der Internationalistischen Liste/MLPD etwa 330 Menschen auf den Landeslisten oder als Direktkandidaten. Darunter befinden sich viele Arbeiterinnen und Arbeiter, Umweltschützer, kämpferische Frauen, rebellische Jugendliche und Aktivisten aus der Flüchtlingsbewegung."

 

Mit großem Einsatz wurden in den letzten Wochen noch Unterstützungsunterschriften für 40 zusätzliche Direktkandidatinnen und -kandidaten gesammelt, so dass jetzt 150 Direktkandidaten der Internationalistischen Liste / MLPD aufgestellt sind. Das sind Direktkandidatinnen und -kandidaten, die überzeugend die Einheit von Wort und Tat leben.

 

So schreibt Adrian Mauson, Direktkandidat in Halle: „Ich habe das Studium beendet und mich entschieden, in einem Großbetrieb als Arbeiter tätig zu sein. Die gesellschaftliche Rolle der Arbeiterklasse wird oft klein geredet. Aber wir sind weltweit die entscheidende Kraft, die alles bewegt.“

 

Jürgen Schäuble, Direktkandidat in Goslar-Northeim-Osterode schreibt: „Eine der einschneidendsten Erfahrungen in meinem Leben machte ich 2015 für mehrere Wochen als Brigadist und Bauleiter im syrischen Kriegsgebiet. In der Stadt Kobanê bauten wir mit den Menschen dort gemeinsam ein Gesundheitszentrum - als Beitrag zum Wiederaufbau der vom faschistischen IS völlig zerstörten Stadt Kobanê. Bis heute wurden darin Tausende Kinder geboren.“

 

Und Antje Grütte aus Potsdam: „Aufgewachsen in einer kommunistischen Familie, war von klein auf der Sozialismus die Lösung Tausender Probleme, die der Kapitalismus schafft. Als alleinerziehende Mutter und begeisterte Sportlerin habe ich schon immer in meinem Leben zu kämpfen gelernt. Als Montagsdemonstrantin setzte ich mich für die Arbeitereinheit in Ost und West ein.“

 

Aber nicht nur das ist einzigartig, sondern auch, dass 127.000 Plakate von ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland aufgehängt werden. Dabei sind besonders erfrischende Plakate wie „1000 Krisen, eine Ursache: Kapitalismus“. Das spricht den Menschen aus dem Herzen. „Nur noch Krisen, eine Lösung: Sozialismus“ wird sicher ein viel diskutiertes Plakat sein.

 

Weiter wird Peter Weispfenning vom Zentralkomitee der MLPD in der aktuellen Pressemitteilung zitiert: "Wir starten jetzt in unseren Straßenwahlkampf. Dabei werden wir besonders das kapitalistische Krisenchaos attackieren und für den Sozialismus als grundsätzlichen Ausweg eintreten. Dass wir dieses Markenzeichen in den Mittelpunkt rücken, unterscheidet uns von allen anderen 53 antretenden Parteien.“

 

Der Wahlkampfauftakt in Thüringen wird bereits am 3. August ab 16:00 Uhr in Erfurt auf dem Anger stattfinden und der bundesweite Wahlkampfauftakt am 21. August in Hannover.

 

Macht mit bei der Internationalistischen Liste / MLPD! Organisiert euch in der revolutionären Arbeiterpartei MLPD!

 

Hier alle Infos zum Wahlkampf: www.mlpd.de