Rebellisches Musikfestival am 27./28. August in Gelsenkirchen

Rebellisches Musikfestival am 27./28. August in Gelsenkirchen

Endspurt für die Mobilisierung!

Jetzt sind es noch knapp vier Wochen bis zum Festival. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Plakate und Flyer sind gedruckt, der Ticketverkauf ist angelaufen, die ersten Bands haben sich angemeldet: Grup Yorum, Umuda Haykiris, Gehörwäsche, Heinz Ratz mit Strom und Wasser, Hop Stop Banda, Los Pueblos, Sound of Su, Komodo Fox und viele weitere. Im Aufruf der Organisatoren heißt es: „Erlebe ein Festival voll rebellischer, antifaschistischer und revolutionärer Musik. Werde Teil einer einzigartigen Atmosphäre des Zusammenhalts, Respekts und ehrenamtlichen Engagements – ohne Sexismus und Drogen. Alles wird von Hunderten Händen selbst organisiert. Mitten im Ruhrgebiet verwandelt sich der Revierpark Nienhausen in ein Festivalgelände der besonderen Art. Hol dir jetzt dein Ticket und schlag dein Zelt in der Stadt der Tausend Feuer, zwischen Förderturm und Sternenhimmel auf.“

Vom Team des Rebellischen Musikfestivals
Endspurt für die Mobilisierung!
Impression vom Rebellischen Musikfestival 2018 in Truckenthal / Thüringen (rf-foto)

Die zukunftsweisende Bedeutung der Losung des Festivals: „Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand!“ wurde uns aktuell durch die schreckliche Flutkatastrophe deutlich vor Augen geführt.

 

Sie ist ein grausamer Beleg für das totale Versagen der Regierung in Sachen Umwelt- und Katastrophenschutz. Welche Konsequenzen ziehen wir aus den Folgen der Flutkatastrophe? Das Vertrauen der Jugend in die Umweltpolitik der Regierenden war schon vor der Flutkatastrophe stark zerrüttet, jetzt wird noch viel heftiger darüber diskutiert, dass den grün gefärbten Sprechblasen der Regierung Forderungen nach einer radikalen Wende in der Umweltpolitik entgegensetzt werden muss. Für einen wirklichen Umweltschutz statt Greenwashing a la Laschet, Scholz und Baerbock!

 

Und da ist auch die breite selbst organisierte Hilfe der Betroffenen und Tausender Helfer, die „ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“. Zusammenhalt statt Egoismus, genau das bringt uns weiter! Viele Rebellen und Jugendliche helfen bei den Aufräumarbeiten. Diese Einsätze können auch zur Mobilisierung für das Festival genutzt werden.

 

Das Rebellische Musikfestival passt genau in die Zeit, um zusammenzukommen, musikalisch unseren Protest auszudrücken und gemeinsam über perspektivische Alternativen zu diskutieren und aktiv zu werden.

 

Die steigenden Corona-Infektionen beunruhigt viele und es beweist, dass nach wie vor große Vorsicht im Umgang mit der Pandemie von Nöten ist. Doch nach wie vor gilt: Ein Festival in dieser Größenordnung ist mit einem strikten Hygienekonzept gut durchführbar und wird von den Organisatoren auch entsprechend vorbereitet.

 

Tickets können auf der Homepage oder bei den örtlichen Festivalkomitees bestellt werden. Der Komplettpreis einschließlich Übernachtung im Zelt beträgt 35 Euro und 45 Euro als Solidaritätspreis. Näheres auf der Homepage www.rebellischesmusikfestival.de.