Leserbrief

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"Rassismus ist Teil der bürgerlichen Ideologie"

Zum Artikel „Olympische Spiele: Alltäglicher Rassismus bei deutschen Spitzenfunktionären" am 29. Juli auf „Rote Fahne News“ erhielt die Redaktion den folgenden Leserbrief:

Eisenach

Leider kann ich dem Spitzensport nicht mehr viel abgewinnen, was aber eine Nebenseite ist. Ich möchte nur auf den von ihnen geschriebenen Satz eingehen: „Rassismus beginnt im Alltag und dem muss rasch sowie entschieden begegnet und das muss nicht durch Nichtstun befördert werden."

 

Rassismus beginnt nicht einfach im Alltag. Rassismus ist Teil der bürgerlichen Ideologie zur Aufrechterhaltung und Ausdehnung der Macht derjenigen Kapitalisten-(Verbände) mit ihren Monopolpolitikern, die ihn verbreiten. Geschürter Rassismus und wie sich dieser konkret zeigt, ist Ausdruck einer kleinbürgerlich-rassistischen Denkweise in vielseitigen Schattierungen. Wie sie richtigerweise schrieben: Im konkreten Fall offen rassistisch und fest verankert. Der Rassismus wird benutzt, um die Arbeiter der Welt zu spalten, die internationale kommunistische Bewegung zu stören - bestenfalls zu zerstören. Er ist Teil des Antikommunismus und verwischt die Klassengegensätze, um vermeintliche Gegensätze zwischen Völkern zu erzeugen.

 

Ich stimme mit ihnen völlig darin überein, das dieses Verhalten explizit Folgen für diesen Trainer haben muss. Allerdings wird dazu noch mehr nötig sein, als nur eine schriftliche Kritik! Diese Olympia-Firma selbst ist ein Kapitalist und die Vermarktung ist an sich schon nationalistisch - mit einem "friedlich, internationalistischen Mäntelchen" um.

 

Verbot aller faschistischer Propaganda!

Verbot aller faschistischer Organisationen!