Umweltgewerkschaft

Umweltgewerkschaft

Solidarität mit allen betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten!

Bisher sind mindestens 184 Menschen in Deutschland und 36 in Belgien in diesem furchtbaren Desaster umgekommen.

Pressemitteilung der Umweltgewerkschaft

Viele werden noch vermisst. Die Verwüstungen sind riesig und viele stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Häuser, Gärten und Straßen, ihrer Existenz. Es ist fraglich, ob die Versicherungen bezahlen. Wir sprechen allen Angehörigen unser Beileid und allen betroffenen Menschen unsere volle Solidarität aus!

 

Eine Welle der Solidarität erfasst Deutschland und ganz Europa. Viele kommen von überall her um zu helfen oder spenden Geld, spontan und selbstlos, darunter auch unsere Mitglieder der Umweltgewerkschaft.

 

Dieses „Extremwetterereignis“ übertrifft alle bisherigen Messungen und überrascht auch Fachleute. "Das aktuelle Ereignis liegt für viele Kenngrößen außerhalb jeglicher bisheriger Beobachtungen." (Christian Grams, Klimaexperte aus Karlsruhe). Eine der Hauptursachen ist die fortschreitende Destabilisierung des Jetstreams aufgrund der abnehmenden Temperaturdifferenz zwischen Äquator und den Polen, wodurch der Zug der Tief- und Hochdruckgebiete verlangsamt wird und örtlich sogar für einige Zeit stoppen kann. Es wirken auch noch andere Faktoren zusammen, wie Flächenversiegelung, fehlende Poldergebiete, der gestiegene Wasser-Anteil in der Atmosphäre aufgrund der Erderwärmung, usw.

 

Das eigentliche Problem ist jedoch die beschleunigte Entwicklung und Wechselwirkung aller Hauptfaktoren der globalen Umweltkrise: Krise der Wälder, der Weltmeere, des Weltklimas, der Ozonschicht, Artensterben, Vermüllung und Vergiftung, radioaktive Verseuchung, Raubbau an Naturstoffen, und die dadurch bedingte weltweite Zunahme solcher regionaler Umweltkatastrophen! Und eben deshalb reichen Sofortmaßnahmen – so wichtig sie sind – längst nicht mehr aus. Nach Einschätzung der Umweltgewerkschaft muss für eine Systemveränderung gekämpft werden, weg von der kapitalistischen Profitwirtschaft, hin zu einer Gesellschaft, in der Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen. „System Change not Climate Change!“ fordert zu Recht auch die weltweite Jugendklimaschutzbewegung „Fridays for Future“. ...

 

Spendenkonto der Umweltgewerkschaft: Stichwort: "Fluthilfe 2021"

DE16 5085 0150 0111 0988 08

 

Hier gibt es die komplette Pressemitteillung der Umweltgewerkschaft