Bergbau

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Solidarität mit Heidi Schmidt

Die Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF hat die folgende Solidaritätserklärung mit Heidi Schmidt veröffentlicht. Heidi Schmidt ist Verteilerin der Kollegenzeitung „Vortrieb“ vor den Schachtanlagen von Kali und Salz (K + S) in Thüringen und wird deshalb vom Bergbaumonopol juristisch verfolgt:

Von Kumpel für AUF

Liebe Heidi,die bundesweite Versammlung der überparteilichen Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF und das Nationale Vorbereitungskomitee der 3. IMC (Internationale Bergarbeiterkonferenz, Anm. d. Red.) erklärt sich mit dir und allen wegen Hausfriedensbruch Angeklagten durch die Betriebsleitung von K+S solidarisch. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

 

Wir fordern die Betriebsleitung von Kali und Salz auf, diese Anzeige sofort zurückzunehmen und wir fordern die Staatsanwaltschaft auf, das Verfahren sofort einzustellen.

 

Seit Jahren verteilen Heidi und ihre Mitstreiter vor den Schachtanlagen von Kali und Salz den Vortrieb, die Zeitung der Bergleute für die Bergleute. Die Solidarität der Kumpel mit dieser Zeitung ist groß. Deshalb fordern wir, dass sich die Kumpel auch weiterhin über den Vortrieb informieren können. Wir fordern, dass die Kriminalisierung der Verteiler sofort und ohne weitere Repressionen zurückgenommen wird. Zumal die Verteilorte öffentlich zugänglicher Raum sind und von daher das Hausrecht nach der gültigen Rechtssprechung nicht geltend gemacht werden kann.

 

Kumpel für AUF tritt entschieden für freie gewerkschaftliche und politische Betätigung ein. Gerade weil die Zeitung Vortrieb, eine Zeitung der Kumpel ist, sie zu Wort kommen lässt und ihren Zusammenschluss für eine lebenswerte Zukunft fördert, ist er bei den Kumpel beliebt.

Mit solidarischen Grüßen