Eschwege
Erfolgreicher Stand zur Unterstützung von Heidi Schmidt
Am 18. August führten wir einen erfolgreichen Stand in Eschwege durch.
Wir machten Werbung für die Wahl der Einzelkandidatin der Internationalistischen Liste / MLPD im Wahlkreis Hersfeld/Rotenburg und Werra-Meißner, Heidi Schmidt. Heidi Schmidt ist Aktivistin für den Kampf der Kali-Kumpel und wir sprachen die Passantinnen und Passanten v. a. damit an, dass sie für „Wir brauchen Umweltschutz und Arbeitsplätze“ einsteht. Und wir kamen sofort auf die Frage des Sozialismus.
Das kam meistens sehr gut an, denn auch Eschwege ist von der Werra-Versalzung durch den Kali-Bergbau betroffen. Insgesamt stießen wir auf eine große Aufgeschlosssenheit, sammelten 29,05 Euro für 20 Programme und dreizehn Unterschriften für die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ Auch ein Probe-Abonement des Rote Fahne Magazins wurde abgeschlossen. Natürlich gab es auch Gegenstimmen von Leuten, die resigniert haben oder den „Querdenkern“ nahestehen.
Wichtig war, direkt auf die Frage anzusprechen, was die Leute wählen wollen. Wir propagierten offensiv, Heidi Schmidt auch zu wählen. Tatsächlich stellen sich die Leute genau diese Frage. Das führte zu spannenden Debatten darüber, ob man die Grünen wählen kann und warum man Heidi Schmidt wählen soll, wenn sie kaum eine Chance auf einen Sitz hat. Das brachte einige zum Nachdenken und war Anlass, z. B. das Wahlprogramm mitzunehmen und zu spenden. Die Erkenntnis, dass die Wahl des „kleineren Übels“ nichts ändert, kam bei vielen Leuten durch. Am Nachmittag plakatierten wir dann in Eschwege und Bad Sooden-Allendorf.