Abschiebeterror

Abschiebeterror

Keine Abschiebung nach Kamerun! Siemens-Ingenieur war dort 22 Monate in Haft

Wenn Alassa Mfouapon die Abschiebung nach Kamerun angedroht wird, dann soll das Schicksal des Erlanger Ingenieurs Wilfried Siewe in der Hölle der Kameruner Gefängnisse ein warnendes Beispiel sein.

Korrespondenz aus Erlangen

22 Monate war er unschuldig in den Händen der herrschenden Klasse in Kamerun, mit falschen Anschuldigungen, Gewalt, Lebensgefahr . Er kam nur durch die Hilfe vieler Unterstützer wieder frei (die deutsche Botschaft war nicht dabei).¹

 

Es kamen in der Zeit seiner Haft immer neue Anschuldigungen auf den Tisch. Einmal gab es eine Amnestie. Doch Siewe kam nicht frei. Stattdessen wurde ihm ein neuer Prozess gemacht. Er habe sich im Juli 2019 bei einer Gefangenenrevolte beteiligt, hieß es. Wahlweise auch, er habe im Zuge der Revolte andere Gefangene bestohlen, die Bibliothek abgebrannt oder einen Fluchtversuch unternommen. Die Anschuldigungen schienen austauschbar.

 

Wir müssen die Abschiebung von Alassa Mfouapon verhindern!