Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste / MLPD in Düsseldorf

Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste / MLPD in Düsseldorf

Kompetent und angriffslustig gestartet

Mitten im Feierabendgetümmel am Düsseldorfer Hauptbahnhof gab die Internationalistische Liste / MLPD ihren Wahlkampfauftakt mit den beiden Direktkandidaten Paul Straif (Düsseldorf-Nord) und Daniela Maus (Düsseldorf-Süd).

Von Korrespondenten
Kompetent und angriffslustig gestartet
Paul Straif und Daniela Maus an ihrem Stand (rf-foto)

Sofort wurde deutlich: Hier liefern keine ausgebufften Polit-Profis politische Schönwetterreden und -versprechungen ab. Selbst Arbeiter oder Angestellte, wissen Paul und Dany, wovon sie reden, wenn sie ausführen, wie die Herrschenden die Krisenlasten auf dem Rücken der Massen abladen und sogar eine menschenwürdige und lebenswerte Zukunft zu zerstören drohen.

 

Eine drohende globale Umweltkatastrophe, ein dritter Weltkrieg oder die Rechtsentwicklung bis hin zur Faschisierung der Staatsapparate in vielen Ländern werden zur realen Gefahr für die gesamte Menschheit. Das Krisenmanagement der Regierungen und bürgerlichen Parteien, selbst nur Dienstleister der internationalen Monopole, ist völlig gescheitert.

 

Das unwürdige Rumgeeiere der drei Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU), Annalena Baerbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) rührt vor allem daher, dass sie nicht wissen, wie sie den Leuten ihre Monopol-Politik verkaufen sollen. Und diese kaufen sie ihnen auch nicht ab! Um so mehr interessierte im Laufe der Kundgebung dutzende Zuhörer, was Daniela und Paul zu sagen hatten. Sie zerpflückten die Argumentation der bürgerlichen Parteien von der CDU bis zur Linkspartei regelrecht und nahmen auch die faschistoide AfD aufs Korn.

 

Sie stellten die Forderungen der Internationalistischen Liste / MLPD dagegen und wie sie durchgesetzt werden können: Nur im gemeinsamen Kampf. Die Wurzel all dieser Krisen und Katastrophen liegt im kapitalistischen System begründet. Nur eine weltweite sozialistische Gesellschaft kann diese Übel von Grund auf beseitigen, in der der Mensch und die Einheit von Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen.

 

Paul Straif betonte: Wer etwas verändern will, muss zuerst mit der weltanschaulichen Verwirrung fertigwerden, die heute über die Medien, im Bildungssystem, durch den Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz und andere verbreitet wird. Dazu muss man sich mit dem Buch „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ auseinandersetzen. Eine ältere Dame hörte lange zu. „Wissen Sie, ich bin CDU-Mitglied. Das bleibe ich auch. Aber ich wollte hören, was eure beiden Kandidaten zu sagen haben. Das ist alles richtig! Aber wie kann man das durchsetzen? Eure Wahlzeitung lese ich mir durch. Den Laschet, nee, den kann man nicht wählen!“

 

Zum Abschluss verabschiedeten Teilnehmer und Zuhörer der Kundgebung eine Solidaritätserklärung mit Alassa Mfouapon und gegen seine drohende Abschiebung.