26. August Alexanderplatz Berlin

26. August Alexanderplatz Berlin

Protestkundgebung: Stoppt den antikommunistischen Terror auf den Philippinen!

Mit der Forderung „Stoppt den antikommunistischen Terror auf den Philippinen! Sofortiger Abbruch der diplomatischen und militärischen Zusammenarbeit durch die Bundesregierung!“ mobilisiert eine überparteiliche Aktionseinheit für den 26. August zu einer Protestkundgebung zur Weltzeituhr auf den Berliner Alexanderplatz.

Überparteiliche Aktionseinheit
Protestkundgebung: Stoppt den antikommunistischen Terror auf den Philippinen!
Protest gegen Dutertes faschistische Politik (grafik: Luisa Sandoval / Bulatlat)

Seit mehreren Monaten überzieht das reaktionär-faschistische Duterte-Regime in den Philippinen insbesondere die armen Teile der Bevölkerung, Hunderttausende Arbeiter und aktive Gewerkschafter, kämpferische Frauen und Umweltaktivisten, Ureinwohner und revolutionäre, marxistisch-leninistische Kräfte mit einer brutalen Repressionswelle.

 

Das Ausmaß der Verfolgung hat jetzt nach fünf Jahren Präsidentschaft eine weit größere Dimension als unter der Marcos-Diktatur. Zehntausende wurden inhaftiert oder ermordet.

 

Zur Wahl 2016 trat Duterte mit einer üblen Demagogie an und versprach, die abgebrochenen Friedensgespräche mit den philippinischen Befreiungsbewegungen und ihren Organisationen wieder aufzunehmen. Das tat er auch, aber nur, um sie kurz nach Beginn wieder zu beenden. Stattdessen lässt er lieber unter dem Motto „Kampf den Drogenbaronen“ viele Drogensüchtige jagen und liquidieren.

 

Sein aktuelles Steckenpferd ist die Vernichtung aller oppositionellen Kritiker seiner menschenverachtenden Politik. In ähnlicher Manier, wie bereits Trump in den USA, Bolsonaro in Brasilien oder Modi in Indien, bezeichnet Duterte alle Kräfte, die sich gegen seine reaktionäre Politik wehren, als „Kommunisten“, als ob das eine Rechtfertigung wäre!

 

Zu seiner Kampagne „Red Tagging“ sagte Duterte: „Ich habe dem Militär und der Polizei gesagt, dass, wenn sie sich in einer bewaffneten Auseinandersetzung mit den kommunistischen Rebellen befinden, sie töten, sicherstellen, dass sie sie wirklich töten, und sie töten, wenn sie noch leben.“ Dutertes Panik vor den Kommunisten speist sich aus dem wachsenden Einfluss einer großen Bandbreite von kämpferischen und revolutionären Organisationen unter den Massen. In ähnlicher Manier diffamieren auch die deutsche Regierung und EU zunehmend revolutionäre und fortschrittliche Befreiungsorganisationen. Daher ist die Losung und Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ Ein Band, welches uns in dem gemeinsamen Kampf gegen Faschismus und gegen die imperialistischen Regierungen verbindet.

 

Das fordert unsere Solidarität und den gemeinsamen Kampf heraus! Kommt zur Protestkundgebung am Alexanderplatz / Weltzeituhr, am 26. August, um 12 Uhr. An diesem Tag wird es weltweit zur gleichen Uhrzeit ähnliche Aktionen geben, initiiert von den „Friends of Filipino People in Struggle“ (FFPS) und durchgeführt von der überparteilichen Aktionseinheit mit Solidarität International, Deutsch-Philippinische Freunde, Frauenverbände Courage und Gabriela / Berlin, MLPD Berlin, Internationalistisches Bündnis Berlin und Liedermacher Karl Nümmes.