Basisdemokratische Partei Deutschlands (dieBasis)

Basisdemokratische Partei Deutschlands (dieBasis)

Vorsicht Rattenfänger

In demagogischer Weise versucht "dieBasis" bei der Bundestagswahl ihr reaktionäres Gedankengut zu verbreiten. Mit ihrer Aussage, dass es egal sei, ob rechts oder links, versucht sie, die Massen zu verwirren und verfolgt die neofaschistische „Querfront“-Ideologie.

Korrespondenz aus Tübingen

Personell bestehen Verbindungen zur „Querdenker“-Bewegung. So war an der Gründung dieser Partei u. a. auch Ralf Ludwig beteiligt, Anwalt von Michael Ballweg, bekannt als Organisator von „Querdenker“-Demonstrationen. DieBasis ist eine Partei, die bewusst das kapitalistische Profitsystem, die Verursacher von Armut und Umweltkatastrophe aus der Schusslinie nimmt – innere Zufriedenheit soll der Schlüssel zur Lösung aller Probleme sein!

 

Die Monopole werden nicht angetastet, Klassengesellschaften soll es angeblich nicht geben, die Machtfrage wird nicht gestellt. Letztendlich werden die Massen für das Krisenchaos der Regierung verantwortlich gemacht. Begriffe und Aussagen, die in erster Linie das Gefühl ansprechen, sollen ihre reaktionäre Politik kaschieren.

 

Dabei greift sie scheinheilig Kritiken von Menschen an der Lebenslage und den bürgerlichen Parteien und Regierungen auf.

 

Was dieBasis unter einem „neuem System“ versteht, das sie vorgeblich fordert, wird deutlich an der Forderung: „Die Kosten für eine sofortige Umstellung auf nachhaltige Produktions- und Lebensweise soll solidarisch von der Allgemeinheit getragen werden.“ Das heißt nichts anderes als Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen und weitere Rechtsentwicklung und kapitalistische Politik.

 

Hauptsache, wir wissen, was für uns gut ist und sind zufrieden. Das ist angesichts der aktuellen Umweltkatastrophe mehr als zynisch. Die Aussage, dass ein zufriedener Mensch weniger anfällig ist für Krankheiten – angesichts der Corona-Krise und geradezu menschenverachtend und Ausdruck zutiefst egoistischem Gedankenguts – das ist der Freiheitsbegriff von dieBasis.

 

Sie versucht sich mit den vier Säulen ihres Programms als nette Partei zu präsentieren, mit einem „liebe- und achtungsvollen Umgang“ untereinander. Doch Vorsicht, Wölfe treten gerne im Schafspelz auf. Schaut man genauer hin, gehts um was anderes. Das Achtsamskeitsprinzip propagiert den friedlichen, liebevollen Umgang mit allen Menschen – demnach gibt es also keine Ausgebeuteten und Unterdrückten und auch keine Unterdrücker. Die Unternehmen sollen weiter Profite machen - solange sie dem Gemeinwohl dienen – einen solchen Kuschel-Kapitalismus gibt es allerdings nicht, denn dem Kapitalismus sind Ausbeutung und die Jagd nach Maximalprofiten systemimmanent.

 

Solange es Kapitalismus und Imperialismus gibt, wird es keinen Frieden und keine Freiheit für die Masse der Bevölkerung geben und das metaphysische Gesülze von der Menschheitsfamilie dieser Partei erinnert an die Volksgemeinschaft der Faschisten.