Internationalistischen Liste / MLPD

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Wahlkampfauftakt Hamburg: Kundgebung in Altona im Gegenwind

30 Freunde, Mitstreiter und Genossen haben eine tolle Kundgebung mitten in Altona organisiert.

Von einem Korrespondenten

Immer wieder aufkommende Windstöße konnten den Erfolg der Kundgebung nicht mindern. Politischen Gegenwind gab es durchaus bei Ständen in der unmittelbaren Nachbarschaft, von SPD und Grünen. Im gleichen Maße, wie wir die Polemik gegen die bürgerlichen Parteien entwickelten und uns als revolutionäre Alternative profilierten, stieg das Interesse der Passanten, die zunächst oft ablehnten, als wir die Wahlzeitung anboten. Wir eroberten uns so am Platz die Meinungsführerschaft.

 

Die Kundgebung wurde lebendig von zwei Kandidatinnen unserer Liste moderiert, die insbesondere für die kämpferische Frauenbewegung stehen. Insgesamt war die Vorstellung von acht anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten ein Highlight der Kundgebung: Hier wurde deutlich, hier kandidieren Arbeiter, Vertreterinnen der kämpferische Frauenbewegung, Migranten, Umweltkämpfer – die alle wissen, was Sache ist. In der ausführlichen Rede des Spitzenkandidaten der Hamburger Liste, Uwe Wagner, legte dieser überzeugend Positionen der Internationalistischen Liste / MLPD dar.

 

Immer wieder gab es Musik mit der Gruppe Zukunftsmusik, tolle Tanzeinlagen, wofür es viel Beifall gab. Und es gab einige neue Kontakte beim Verteilen der Wahlzeitung und des Wahlprogramms sowie der Werbung für das Buch „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“. Über zehn Passanten trugen zudem zu einem guten Spendenergebnis bei. Wir mobilisierten für unseren Ausflug zur zentralen Auftaktkundgebung in Hannover.

 

Natürlich wurden auch viele kontroverse Diskussionen geführt, in denen solidarisch gestritten wurde, ob die Internationalistische Liste / MLPD eine tatsächliche Alternative bei den Wahlen sein kann, welche Politik wir über den Wahltermin hinaus brauchen, ob viele Forderungen von uns wirklich auf Kosten der Profite durchzusetzen sind. … Insgesamt ein schwungvolles Wochenende, das Lust auf mehr proletarischen Wahlkampf machte!