Preistreiberei

Preistreiberei

Inflation belastet Arbeiterhaushalte erheblich

Real ist die Preissteigerung für die Massen wesentlich höher als die offizielle Preissteigerungsrate. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox belastet der Anstieg der Energiepreise einen Drei-Personen-Haushalt mit 498 Euro zusätzlich im Jahr.

Von wr

Real ist die Preissteigerung für die Massen wesentlich höher als die offizielle Preissteigerungsrate. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox belastet der Anstieg der Energiepreise einen Drei-Personen-Haushalt mit 498 Euro zusätzlich im Jahr. Für Nahrungsmittel muss man 4,1 Prozent mehr auf den Tisch legen. Das bedeutet, eine Familie, die bisher im Supermarkt für 680 Euro eingekauft hat, muss jetzt 30 Euro mehr für die selbe Menge Waren bezahlen. Die explodierenden Rohstoffpreise werden sich auf alle Verbrauchsgüter niederschlagen. Und die hohen Energie- und Mietkosten werden auch Dienstleistungen wie Friseur, Versicherungen, Restaurants teurer machen.

 
Die Preistreiberei entwertet auch die Spareinlagen: Ein Sparer, der zu Beginn des Jahres 10.000 Euro auf dem Sparbuch hatte, kann sich von diesem Geld jetzt noch Waren im Wert von 9620 Euro kaufen.

 

Für diejenigen, die die Werte produzieren, gibt es es nur diesen Weg: Den gemeinsamen Kampf für höhere Löhne und Einkommen aufnehmen. Der mutige Streik der Lokführer der GDL gibt aktuell das beste Beispiel. Ihre Forderung nach 3,2 Prozent mehr Lohn liegt dabei sogar noch unter der offiziellen Inflationsrate. Das zeigt einmal mehr, wie absurd die Hetze gegen den Streik ist! Angesichts der massiven Teuerung für die Arbeiterhaushalte steht der Kampf um Lohnnachschlag auf der Tagesordnung. Die Internationalistische Liste / MLPD steht mit ihrer Losung "Nur noch Krisen - eine Lösung: Sozialismus" für die revolutionäre Überwindung des Kapitalismus. Nieder mit dem Lohnsystem!