Peru

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Niederlage für die antikommunistische Kampagne

Zum Wahlsieg des Präsidenten Pedro Castillo schrieb „Rote Fahne News“ am 14. Juni: "Ein Sieg gegen den Antikommunismus und des Willens der Volksmassen". Er konnte sich gegen ein Trommelfeuer reaktionärer und antikommunistischer Hetze und Aktionen durchsetzen. Das kam nicht nur von Anhängern der ultrareaktionären Gegenkandidatin Keiko Fujimori, Tochter des faschistoiden Ex-Präsidenten, sondern auch seitens der Unternehmerverbände, der meisten Medien, usw. Sie drohten mit einem Horrorszenario bei der Wahl des als „Marxisten-Leninisten“ bezeichneten Kandidaten. Er gewann trotzdem!

Korrespondenz
Niederlage für die antikommunistische Kampagne
Viel Unterstützung für Pedro Castillo (rf-foto)

Castillo vertritt soziale Reformen zugunsten der Arbeiter und Bauern, aber keinen revolutionären Standpunkt. Neben überwiegend fortschrittlichen Positionen hat er auch rückschrittliche Ansichten, zum Beispiel in der Frauenfrage. Es ist zu wünschen, dass die Unterstützung durch demokratische und revolutionäre Kräfte in Peru den fortschrittlichen Standpunkten zum Durchbruch verhilft und ihm den Rücken in der weiteren Polarisierung stärkt. Vor allem kommt es darauf an, den Klärungsprozess über eine grundsätzliche gesellschaftliche Alternative unter den Massen und den notwendigen marxistisch-leninistischen Parteiaufbau voran zu bringen.

 

Über die Anerkennung der Wahl des Volkes und den Kampf gegen eine erneute antikommunistische Kampagne informiert die Stellungnahme von Eusebio Martel Huacho, Vorsitzender des Bloque Democratico Popular (BDP)¹, Mitglied der ICOR

„Für ein neues Peru in einer neuen Welt

Am 6. Juni 2021 hat das Volk von Peru den Lehrer Pedro Castillo Terrones zum Präsidenten gewählt und die rechte Partei des „Fujimorismo“ hatte diesen legitimen Sieg nicht anerkannt und zum Betrug erklärt.

 

Es waren die große Mobilisierung, Mahnwachen unseres Volkes usw., die 45 Tage anhielten, die das nationale Wahlbüro am 19. Juli 2021 dazu zwangen, Pedro Castillo offiziell zum Präsidenten zu erklären.

 

Dies ist die Zeit des Volkes, Ausdruck der Ablehnung des falschen neoliberalen Programms durch die Massen, das die zivile Militärdiktatur des Fujimorismo, eingebettet in die größte Korruption in der Geschichte Perus, brutal durchgesetzt hatte.

 

Am 28. Juli schwor der Präsident den Eid für eine neue Verfassung und die Einrichtung eines Notprogramms für die ersten 100 Tage in der Wirtschaft, Erziehung, Gesundheit, Bergbau und Sicherheit und Budget für die Städte und Regionalregierungen.

 

Weniger als eine Woche nach der Einrichtung der neuen Regierung bereiten die Gruppen der Herrschenden und der peruanischen Rechten trotz allem eine Absetzung des Präsidenten vor, weil sie die neue Regierung für illegitim halten. Sie führen eine antikommunistischen Kampagne mit dem Slogan: „GEGEN DIE KOMMUNISTISCHE DIKTATUR!“ durch.

 

Mit viel Erfolg und Begeisterung organisierte der BDP einen historischen Tag (Versammlung und Demonstration im Zentrum von Lima am Samstag den 7. August) zur Unterstützung des Präsidenten Pedro Castillo und für einen neuen Sonnenaufgang in Peru.

 

Heute bleibt mehr denn je gültig, was Meister Jose Carlos Mariategui als strategischen Slogan formulierte: FÜR EIN NEUES PERU IN EINER NEUEN WELT! Das Ziel ist der Sozialismus."