Landesleitung Thüringen der MLPD

Landesleitung Thüringen der MLPD

Solidaritätserklärung anlässlich der feigen faschistischen Attacken in Eisenach

Die Landesleitung Thüringen der MLPD hat dem Kommunalwahlbündnis Eisenacher Aufbruch, der Linkspartei Eisenach / Wartburgkreis und dem Wahlkreisbüro Kati Engel die Solidarität ausgesprochen.

Am Morgen des 30. August erfuhren wir von den feigen faschistischen Anschlägen auf eure öffentlichen Büros in Eisenach. Wir möchten euch an dieser Stelle unsere uneingeschränkte Solidarität aussprechen! Am gleichen Wochenende wurden auch mindestens zehn Wahlplakate der MLPD zerstört – und zwar genau an der Wegstrecke zum Burschenschaftsdenkmal, welches am Wochenende eingeweiht wurde. Während auf der Welt reaktionäre Denkmäler gestürzt werden, wurde dieses aufwendig saniert und nun feierlich eröffnet. Diese Eröffnung war ein Anlaufpunkt für allerlei reaktionäre Kräfte, darunter eine Reihe offener Faschisten, die sich dadurch offenbar in ihrer Sache bestärkt sahen und das Wochenende für diese miesen Attacken genutzt haben. Sie reagierten heimlich, vermutlich nachts, weil sie genau wissen, dass sie mit ihren Taten aus der defensive agieren müssen und die Mehrheit der Bevölkerung sich antifaschistisch positioniert.

 

Diese Taten müssen vollständig aufgeklärt und die Täter müssen bestraft werden! Der Eisenacher Aufbruch ist Teil des Internationalistischen Bündnisses, welches 2019 gerichtlich bewirkte, dass Höcke als Faschist bezeichnet werden darf. Soll das die Rache dafür gewesen sein? Der Angriff richtet sich gegen die ganze antifaschistische Bewegung und soll vor allem der Einschüchterung dienen. Deswegen ist die Solidarität aller antifaschistischen, fortschrittlichen, demokratischen Kräfte untereinander in dieser Frage gefragt, auch bei Meinungsverschiedenheiten in anderen Fragen.

 

Die ideologische Grundlage für solche Attacken bereitet die AfD, aber auch reaktionäre Kommunisten-Hasser wie Hans-Georg Maaßen, die nichts unversucht lassen, vor der „Gefahr von links“ zu warnen. Dementsprechend stuften die Thüringer Behörden auch den langjährigen Parteivorsitzenden der MLPD, Stefan Engel, als „Gefährder“ ein, wogegen dieser aktuell erfolgreich klagte. Immer wieder beweisen die Faschisten, von wem hier die eigentliche Gefahr ausgeht. Deswegen sagen wir aktuell im Wahlkampf, aber auch darüber hinaus:

  • Keinen Fußbreit den Faschisten! Wehret den Anfängen!
  • Für das Verbot aller faschistischen Organisationen!
  • Gib Antikommunismus keine Chance!