Essen

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Kämpferische antifaschistische Kundgebung in Essen

Fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und viele zeitweilige Zuhörer hatte die Kundgebung der Internationalistischen Liste/MLPD und BirKar zum Antikriegstag in Essen.

Von Korrespondenz

Sie fand nicht in der City, sondern im Stadtteil Steele statt. Denn es ging ausdrücklich gegen Krieg und Faschismus, und damit gegen die faschistische Bande der „Steeler Jungs", die seit 2019 hier ihr Unwesen treibt mit Aufmärschen, z.T. unter Polizeiobhut, mit Überfällen auf Antifaschisten und Belästigungen von migrantischen Bürgern. Auch heute waren die Faschisten in ihren schwarzen Kutten auf dem Platz und versuchten damit, die Kundgebung einzuschüchtern, was ihnen aber nicht gelang.

 

Der Direktkandidat Dirk Willing prangerte die weltweiten imperialistischen Kriege und Krisen an, und wie sie in Afghanistan wie ein Kartenhaus zusammengebrochen sind. Er würdigte die millionenfachen Opfer der Sowjetunion im II. Weltkrieg und ihren Sieg als Sieg des Sozialismus, der zur Befreiung eines Drittels der Menschheit nach dem Krieg führte.

 

Weiterhin prägten neben antifaschistischen Liedern die Beiträge der Frauen des Frauenverbands Courage und von zwei afghanischen Frauen die kämpferische Kundgebung. Sie traten der Lüge der imperialistischen Besatzer entgegen: Denen sei es nie um die Rechte der Frauen gegangen, sondern um Bodenschätze und Vormacht in Nahen Osten. Gefordert wurde angesichts des Krisenchaos der deutschen Regierung in Afghanistan, dass die Verantwortlichen sofort zurücktreten.