Kundgebung in Köln

Kundgebung in Köln

Gabi Fechtner forderte die Menschen heraus

Bei strahlend schönem Wetter fand am 8. September die Kundgebung der Internationalistischen Liste/MLPD in Köln mit der Spitzenkandidatin und MLPD-Vorsitzenden Gabi Fechtner satt. Ca. 50 ständige Teilnehmer und zahlreiche Passanten hörten Gabi gespannt zu.. Ca. 3000 Menschen bekamen in der belebten Innenstadt rund um den Rudolfplatz einen Eindruck vom lebendigen Straßenwahlkampf der MLPD und der Internationalistischen Liste. Die Kölner Band Gehörwäsche sorgte direkt zum Auftakt für Stimmung.

Korrespondenz
Gabi Fechtner forderte die Menschen heraus

Gabi Fechtner polemisierte in ihrer Rede u.a. über die krachende Niederlage des Ministerpräsidenten Laschet und der CDU vor dem Verwaltungsgericht Köln, welches den größten Polizeieinsatz in der Geschichte Kölns im Hambacher Wald vor drei Jahren als rechtswidrig erklärte. Besonders kam es ihr darauf an, dass das Gericht auch bestätigte, was die MLPD von Anfang an analysierte: Es war nur vorgeschoben, dass es um Brandschutz ging! Der Zeitpunkt für das Gerichtsurteil könnte für den sowieso schon unbeliebtesten Kanzlerkandidaten nicht ungünstiger sein. In zahlreichen Gesprächen wurden die Widersprüche der Leute zu den bürgerlichen Parteien diskutiert.

 

Gabi Fechtner forderte die Massen heraus, diesmal keine halbe Sache zu machen, mit der Faust in der Tasche doch das vermeintlich kleinere Übel zu wählen – nein, diesmal das sozialistische Original zu wählen und dafür selbst aktiv zu werden. Drei der vier Kölner Direktkandidaten stellten sich vor. Lisa Höchtl bezog konsequent Stellung für die Befreiung der Frau und gegen die reaktionäre Familienpolitik der AfD. Reiner Dworschak erklärte, dass wir eine Arbeiterpartei sind, die sich solidarisch hinter die streikenden GDL-Kollegen stellt und kritisierte die Linkspartei dafür, dass sie den Kollegen in den Rücken fällt. Mahdi Rezai forderte das Recht auf Flucht und prangerte die reaktionäre Politik in Afghanistan an. Man muss sich als Flüchtling organisieren, um Fluchtursachen zu bekämpfen.

 

In der anschließenden Kandidatenbefragung, beantwortete Gabi Fechtner, warum sie jedem Jugendlichen eine gewerbliche Ausbildung empfiehlt, warum die MLPD noch nie antisemitisch war und was es mit dem diffamierenden „linken“ Antisemitismus auf sich hat, dass Quotenregelungen an der doppelten Ausbeutung und Unterdrückung der Masse der werktätigen Frauen nichts ändern. Sie kritisierte das Wort Verkehrswende, weil es noch keine notwendige Qualität des zukünftigen Verkehrssystems ausdrückt. Die MLPD spricht dagegen von umweltgerechtem Verkehrssystem. Und sie beantwortete was die MLPD gegen Obdachlosigkeit und Armut fordert und tut. Zahlreiche Leute trugen sich in die Listen der Wählerinitiative ein, und drei Passanten kauften das Buch „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“.

 

"Das war schön!" war die einhellige Meinung der Teilnehmer, und sie gingen mit optimistischer Stimmung nach Hause!