Antifaschismus

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"Ernst Thälmann – aufrechter Kämpfer gegen Faschismus und Krieg“

Zum Zitat des Tages in der „"Jungen Welt" vom Freitag, 10. September schreiben zwei Leser aus Chemnitz:

Leserbrief von Raimon Brete und Matthias Schwander, Chemnitz

Folgendes Zitat: „‘Zu meiner Volkstümlichkeit in der DDR hat Ernst Thälmann nicht gehört’, so Sören Benn (Die LINKE) Bezirksbürgermeister in Berlin-Pankow laut Tagesspiegel vom Donnerstag zum Streit um das Denkmal für den von den Nazis ermordeten KPD-Vorsitzenden.“

 

Auf diese öffentliche Herabwürdigung eines ehrenden Gedenkens und Vermächtnisses für Ernst Thällmann durch ein Mitglied der Partei DIE LINKE , muss auch öffentlich geantwortet werden.

Lassen wir die Fakten sprechen:

Bereits in den 1920er-Jahre forderte Ernst Thälmann mit seinem klaren Blick auf die politischen Verhältnisse in Deutschland: "Den Kampf gegen den Faschismus weit mehr in den Vordergrund (zu) stellen."

 

Die braun-schwarzen Banden und ihre Anführer haben ihm nie seine politische Weitsicht und Warnung: "Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler, wer Hitler wählt, wählt den Krieg" sowie seinen unermüdlichen Kampf gegen ihre menschenverachtende Ideologie vergessen.

 

Der Satz aus dem Jahre 1932, die Wahlkampfparole der KPD bei der Reichspräsidentenwahl, klang wie eine düstere Prophezeiung. Sie hat sich grauenvoll bewahrheitet.

 

Bereits 1933 erfolgte Thälmanns Verhaftung und Inhaftierung im "Gelben Elend" von Bautzen. Damit wollten Hitler und seine Kumpane den sich organisierenden Widerstand in Deutschland "enthaupten". Am 18. August 1944 wurde er von den Faschisten in Buchenwald ermordet.

 

Und gerade deshalb gehört Ernst Thälmann, und nicht nur für uns, zum Erbe der DDR und deren antifaschistischer Politik. Er ist und bleibt für uns ein aufrechter Kämpfer gegen Faschismus und Krieg.


Von ganzem Herzen können wir sagen: "Wir waren gerne Thälmann Pioniere!".